"bewusst gesund" am 5.12.2020: Ohrgymnastik - Training für besseres Hören ORF
ORF
Bis zu einem Fünftel der heimischen Bevölkerung dürfte Schätzungen zufolge unter Hörstörungen leiden. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Selbst bei gutem Hörvermögen kann es Probleme mit der Hörverarbeitung im Gehirn geben. Die Folgen können Sprachentwicklungsstörungen, Lernschwierigkeiten oder Aufmerksamkeitsdefizite sein. In diesen Fällen kann ein Tomatis-Training helfen. Dieses Hörtraining wurde von dem französischen HNO-Arzt Alfred Tomatis entwickelt und soll mittels speziell aufbereitetem Klangmaterial vor allem das Zuhören und Hinhören trainieren.
Gestaltung: Silke Tabernik

Kontakt:

Tomatis Trainingszentrum
Weisselgasse 4, 1. Stock Top 6, 1210 Wien
Tel. +43 (0)676  962 74 26
E-Mail: info@tomatistraining.at
www.tomatistraining.at

Weitere Infos und Angebote unter:

"bewusst gesund" am 5.12.2020: Von Fischen lernen - Herzregeneration nach einem Infarkt ORF
5. Dezember 2020

Von Fischen lernen - Herzregeneration nach einem Infarkt

ORF
Jede Minute zählt bei einem akuten Herzinfarkt. Je länger es dauert, bis der Herzmuskel wieder durchblutet wird, umso größer sind meist die Folgeschäden. Die Myocardzellen werden nicht nur während der Mangelversorgung – der sogenannten Ischämie – geschädigt, sondern auch durch die neuerliche Durchblutung nach der Wiedereröffnung der verschlossenen Gefäße. Je länger ein Teil des Herzmuskels ohne Blut ist, desto größer die Zerstörung. Deshalb wird auch in Österreich nach Möglichkeiten geforscht, den Zeitdruck bei Infarktpatienten mit Medikamenten zu lindern. Dabei will man auch von winzigen Fischen mit erstaunlichen Fähigkeiten lernen.
Gestaltung: Christian Kugler

Links:

5. Dezember 2020

Online-Ordination

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie scheuen sich viele Menschen, für Vorsorgeuntersuchungen oder auch in akuten Fällen in eine Ordination oder ins Spital zu gehen. Um ihre Patientinnen und Patienten trotzdem betreuen zu können, bieten Mediziner/innen vermehrt die Möglichkeit der Online-Ordination an. Statt in die Praxis zu kommen, können die Beschwerden über Videotelefonie besprochen werden. In welchen Fällen das sinnvoll ist und wie man sich auf diese neue Situation am besten vorbereitet, erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Link:

5. Dezember 2020

Auswirkung – wie die Pandemie psychische Belastungen verstärkt

Die Corona-Pandemie hat nicht nur das Leben der Bevölkerung massiv eingeschränkt, sondern bei vielen auch Sorgen und Ängste hervorgerufen. Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben das besonders intensiv. Bei einer Untersuchung in sieben Reha-Kliniken gaben sechs von zehn Patientinnen und Patienten an, dass ihre Beschwerden durch die Pandemie ausgelöst wurden und bei ca. 80 Prozent hat sich die Krankheit verschlechtert. Dazu ist Dr. Friedrich Riffer, ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums für psychosomatische Medizin Eggenburg, zu Gast in der Sendung.
Studiogast: Dr. Fritz Riffer
Psychosomatisches Zentrum Eggenburg GmbH
Grafenberger Straße 2, 3730 Eggenburg
www.pszw.at

Telefonische Hilfe:

  • Corona-Sorgenhotline der Stadt Wien (Mo-So, 8-20 Uhr): +43 (0)1 4000 53000
  • Kriseninterventionszentrum (Mo-Fr 10-17 Uhr): +43 (0)1 4069595, kriseninterventionszentrum.at
  • Rat und Hilfe bei Suizidgefahr: 0810 97 71 55
  • Psychiatrische Soforthilfe (0-24 Uhr): +43 (0)1 313 30
  • Sozialpsychiatrischer Notdienst: +43 (0)1 310 87 79
  • Telefonseelsorge (0-24 Uhr, kostenlos): 142
  • Rat auf Draht (0-24 Uhr, für Kinder & Jugendliche): 147
  • Männerberatung (10-18 Uhr, Mo-Fr): +43 (0)720 704 400
"bewusst gesund" am 5.12.2020: Ausgleich - die Kraft des Waldes tanken ORF
5. Dezember 2020

Ausgleich - die Kraft des Waldes tanken

ORF
Ruhe und Entspannung in fordernden Zeiten bietet die Natur. Wer es schafft, sich in der Natur ganz seinen Sinnen hinzugeben, gönnt dem Kopf mit all seinen Gedanken und Sorgen eine Pause – so der Waldtherapieführer Martin Kiem. Die frische Waldluft tut aber nicht nur der Psyche gut, sondern stärkt auch das Immunsystem.
Gestaltung: Sigrid Silgoner

Weitere Infos:

ORF nachlese Dezember 2020

Der Osteoporose gegensteuern

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Mit zunehmendem Alter nimmt die Dichte unserer Knochen ab. Sie sind, wie Muskeln auch, lebendes Gewebe, das sich entwickelt und beeinflussbar ist, etwa durch Sport. Knochen und Muskeln spielen zusammen. Erstere zeichnen für den Halt unseres Körpers verantwortlich, Zweitere für die Bewegung. Nimmt die Knochensubstanz ab, steigt etwa die Gefahr für Knochenbrüche. Das ist bis zu einem gewissen Grad ein normaler Alterungsprozess. Nimmt die Knochenmasse aber zu rasant ab, droht uns die Last unseres Körpers buchstäblich zu erdrücken.
Osteoporose wird oft auch Knochenschwund genannt – ein Indiz für den schleichenden Verlust von Halt und Stabilität. Eine Krankheit, die weit verbreitet ist, vielfach ältere Frauen trifft und lange unentdeckt bleibt. Denn dieses langsame Schwinden der Knochensubstanz ist es, was lange nicht bemerkt wird. Wenn Osteoporose nicht ausreichend und richtig behandelt wird, können sich schlimme Folgen einstellen: Knochenbrüche – oftmals sind Wirbelkörper betroffen, die langsam in sich zusammensacken. Meist bleibt es nicht nur bei einem Bruch – weitere folgen, ebenso wie Schmerzen, Behinderungen und Pflegebedürftigkeit.

Wichtig: Gesunde Ernährung und Bewegung

Die gute Nachricht: Osteoporose ist gut behandelbar – sofern man sie rechtzeitig erkennt.
Ernährung und Bewegung sind die bedeutendsten Therapie-Elemente bei Osteoporose und kommen noch vor der medikamentösen Behandlung. Es gibt nicht die eine für alle gültige Behandlung – genau wie sich der Knochenschwund über Jahre hinweg aufbaut und die Struktur und Stabilität des Skeletts individuell schädigt, muss auch die Behandlung über eine lange Zeit hinweg geplant werden und individuell erfolgen. Somit sollen unterschiedliche Bausteine der Behandlung ihren Beitrag leisten: Ernährung, Bewegung, Medikamente, Umgang mit Schmerzen, Sturz-Prävention und Selbsthilfe.
Wichtig ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung – mit ausreichend Nährstoff- und Mineralstoffzufuhr. Zwei Mineralien bestimmen den Aufbau des Knochens: Kalzium und Phosphor – genauer Phosphat, das negativ geladene Ion des Salzes der Phosphorsäure. Zusammen mit Kalzium ist Phosphat wichtig für den Knochenstoffwechsel und sorgt für die Festigkeit der Knochen. Phosphat ist in sehr vielen Lebensmitteln in ausreichender Menge enthalten, deshalb ist ein Mangel sehr selten. Kalzium sollte man sich nicht nur mittels Tabletten zuführen, sondern ebenfalls in der Ernährung darauf achten. Etwa Käse, Mohn, Sesam und Nüsse enthalten Kalzium in größeren Mengen. Auch Mineralwasser ist ein guter Kalzium-Lieferant – und trinken sollte man sowieso ausreichend.
Nutzen Sie die vielen Vorbeugemöglichkeiten, um rechtzeitig einer beginnenden Osteoporose gegenzusteuern. Für ein Leben ohne Schmerz und übermäßige Sturzgefahr!
Wenn es um Mobilität, Sport und Bewegung bei Osteoporose geht, ist Vielfalt für Knochen und Muskulatur gefragt. Experten setzen auf Gymnastik für Balance und Koordination, Funktionstraining für mehr Kraft und Ausdauer sowie auf Vibrationstraining zur Stärkung der Knochen und zum Aufbau neuer Knochensubstanz.
Den Abbau der Knochen verlangsamen und ihren Aufbau unterstützen sollen auch Medikamente, doch sie alleine genügen nicht. Bewegung, Vitamin D und Kalzium bilden die Basistherapie. Und wie bei vielen Krankheiten steht die Eigeninitiative und die Bereitschaft zur Selbsthilfe an der Spitze der Therapie.

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"bewusst gesund" am 28.11.2020: Chronische Erschöpfung - dauerhafte Folge von Infektionen ORF
28. November 2020

Chronische Erschöpfung - dauerhafte Folge von Infektionen

ORF
Infektionsspezialistinnen und -spezialisten in Österreich sind alarmiert, denn immer öfter zeigt sich bei Menschen, die eine COVID-19-Erkrankung überstanden haben, eine Art chronischer Erschöpfung. Sie leiden an einem Syndrom namens ME/CFS, das schon lange vor Corona aufgetreten ist und vor allem junge Menschen dauerhaft schwächt. ME/CFS ist die Abkürzung für Myalgische Enzephalomyelitis / Chronic Fatigue Syndrome und bezeichnet eine Art postvirale Erschöpfung, die durch ein zusammengebrochenes Immunsystem, Entzündungen von Gehirn und Rückenmark sowie einer gestörten Energieversorgung in den Zellen gekennzeichnet ist.
„bewusst gesund“ hat einen Steirer besucht, dessen Lebensplanung durch die rätselhafte Krankheit abrupt unterbrochen wurde.
Gestaltung: Christian Kugler

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28. November 2020

Langzeitfolgen von COVID-19

Mehr als 100.000 Österreicherinnen und Österreicher sind mittlerweile vom Coronavirus genesen. Zahlreiche ehemalige COVID-19 Patientinnen und -Patienten fühlen sich jedoch monatelang abgeschlagen, krankheitsanfällig und weniger leistungsfähig als vor ihrer Infektion. Bei Infektionen mit Pneumonien sind längere Genesungszeiten nicht ungewöhnlich.
Auch bei COVID-19-Erkrankungen können Wochen und Monate nach der akuten Erkrankung noch Symptome vorhanden sein oder neu auftreten. Das Spektrum an Langzeitfolgen ist groß und reicht von chronischer Müdigkeit, Erschöpfung, anhaltenden Atemproblemen bis hin zu Depressionen, Gedächtnislücken oder dem dauerhaften Verlust des Geruchsinns. Noch ist der Genesungsweg nach COVID-19 wenig erforscht. Die steigende Zahl der Genesenen liefert jedoch immer mehr Hinweise.
Dazu ist Prim. Dr. Harald Stingl, Leiter der Inneren Medizin im Landesklinikum Melk, zu Gast in „bewusst gesund“.
Studiogast: Prim. Dr. Harald Stingl
Leiter der Inneren Medizin im LK Melk
28. November 2020

Ansteckungsverläufe bei COVID-19

Obwohl es seit einem Dreivierteljahr kaum ein anderes Thema als Corona gibt, haben viele Menschen Fragen zum Infektionsverlauf. Ab wann treten nach einem Kontakt Symptome auf? Wann wird der/die Neuinfizierte selbst ansteckend und wann ist die Gefahr, das Virus weiterzugeben, gebannt? Das sind nur einige der immer wieder gestellten Fragen. Die wichtigsten Punkte fasst Prof. Siegfried Meryn zusammen.

Corona-Infos:

28. November 2020

Mundgesundheit – mit Ölziehen Bakterien bekämpfen

Viele Krankheiten beginnen im Mund. Bakterien und Schadstoffe können sich in der Mundhöhle gut festsetzen und so auch die Mundgesundheit gefährden. Neben der klassischen Zahnhygiene soll nach der traditionellen indischen Heilkunde Ölziehen das Mittel der Wahl sein. Die antibakterielle, aber auch heilende Wirkung vieler Öle eliminiert Toxine und Bakterien.
Gestaltung: Larissa Putz

Link-Tipps:

"bewusst gesund" am 28.11.2020: Lavendel – die „Arzneipflanze des Jahres“ ORF
28. November 2020

Lavendel – die „Arzneipflanze des Jahres“

ORF
Der Lavendel stammt aus dem Mittelmeerraum und ist als Zier- und Aromapflanze auch in vielen heimischen Gärten zu finden. Die einzigartigen Inhaltsstoffe des Lavendels werden in der Kräutermedizin seit jeher sehr geschätzt. Lavendel soll beruhigend wirken und für einen guten Schlaf sorgen. Diese Wirkung wurde durch aktuelle Studien belegt. In den violetten Blütenblättern steckt noch vieles mehr, darum wurde Lavendel zur „Arzneipflanze des Jahres 2020“ gekürt.
Gestaltung: Veronika Brix

Arzneipflanze des Jahres 2020:

St. Charles Apotheke
Gumpendorferstr. 30, 1060 Wien
E-Mail: service@saint.info
Internet: saint-charles.eu/wien
Auszeichnungen

Auszeichnungen für „bewusst gesund“

Preis für „bewusst gesund“-Journalistin Gerlinde Scheiber

Die Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC) hat Dr.in Gerlinde Scheiber mit dem Journalistenpreis 2017 für Qualitätsjournalismus ausgezeichnet. Die Entscheidung dafür wurde von einer 6-köpfigen Fachjury einstimmig für ihren Beitrag in „bewusst gesund“ zum Thema „Lymphknotenverpflanzung“ getroffen. Der Preis wurde anlässlich der Jahrestagung der ÖGPÄRC am 12. September 2019 in Wien übergeben. 
"bewusst gesund"-Journalistin Gerlinde Scheiber ausgezeichnet Katrin Bruder
Univ. Doz. Dr. Greta Nehrer; „bewusst gesund“-Journalistin Dr.in Gerlinde Scheiber; Prim.Prof. (DMC) Dr.med. Boris Todoroff, Präsident ÖGPÄRC

ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer zweifach ausgezeichnet

Sylvia Unterdorfer: Auszeichnung
In Graz wurde die ORF-Journalistin Sylvia Unterdorfer von der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie mit dem Journalisten-Preis 2016 für ihren Beitrag in „heute leben“ zum Thema „Gesichtsrekonstruktion mit Eigenfett“ ausgezeichnet.
Und in Wien erhielt sie den Medienpreis 2017 der Österreichischen Gesellschaft für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie für ihren Beitrag „Usher-Syndrom – Gendefekt führt zu Taub-Blindheit" in „bewusst gesund".
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien