Ein Mann an einem Konzertflügel und Opernsänger Andreas Mattersberger proben in einem hellen modernen Musikraum mit Blick nach draußen. ORF
ORF
Musizieren verlangt dem Körper einiges ab – ob bei Profis oder ambitionierten Hobbymusikerinnen und -musikern. Verkrampfte Haltungen, schmerzende Gelenke oder überbeanspruchte Stimmbänder gehören oft zum Alltag. In Innsbruck gibt es nun erstmals in Österreich eine spezialisierte Anlaufstelle: das „Netzwerk Musikermedizin“. Mehrere Kliniken arbeiten hier vernetzt zusammen, um individuell und fächerübergreifend zu helfen – bevor aus kleinen Beschwerden große Probleme werden. Das Angebot richtet sich an alle, die mit Leidenschaft musizieren – ganz gleich auf welchem Niveau.
Gestaltung: Denise Kracher

Links:

Simone Graf, HNO-Fachärztin
hss.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=index 
Homepage Netzwerk-Musikermedizin
www.i-med.ac.at/musikermedizin
7. Februar 2026, 17.30 Uhr

Studiogespräch: Herzinfarktrisiko bei Kälte

Der Winter 2026 hat sich bisher von seiner besonders frostigen Seite gezeigt. In Teilen Österreichs wurden im Jänner sogar Temperaturen von bis zu –25 °C gemessen. Kalte Temperaturen stellen das Herz-Kreislauf-System vor besondere Herausforderungen. Beim Wechsel vom Warmen ins Kalte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, der Blutdruck steigt und das Herz muss gegen einen erhöhten Widerstand arbeiten. Vor allem bei bestehenden Herzerkrankungen kann dies zu Angina-Pectoris-Beschwerden oder im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen. Gleichzeitig eröffnen derzeit medizinische Fortschritte neue Perspektiven in der Kardiologie. Moderne Therapien ermöglichen heute eine gezielte Beeinflussung der Blutgerinnung, was insbesondere für Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall von großer Bedeutung ist.
Dank präziserer Diagnostik und dem zunehmenden Einsatz der Präzisionsmedizin können Herzerkrankungen früher erkannt und individueller behandelt werden, erklärt Dr. Lukas Fiedler, Kardiologe und Sekretär der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft.
Kardiologe Lukas Fiedler im Gespräch im "Bewusst gesund"-Studio ORF

Kontakt:

Prof.PD Mag. Dr. Lukas Fiedler
Facharzt für Innere Medizin | Kardiologie | Angiologie
Leiter der interventionellen Kardiologie, Privatklinik Confraternität Wien
Breitenfurter Straße 372D/9/26, 1230 Wien
www.lukasfiedler.at

Artikeln:

Kirschblüten rahmen den schneebedeckten Fudschijama vor blauem Himmel. ORF
7. Februar 2026, 17.30 Uhr

Hitze und Druck gegen Metastasen

ORF
Chemotherapie wird normalerweise systemisch verabreicht, das heißt, per Infusion oder Tablette vom ganzen Körper aufgenommen – nur ein kleiner Teil davon landet über das Blut beim Tumor. Ein sehr ineffektiver Weg, noch dazu mit oft starken Nebenwirkungen wie Übelkeit, Nervenschäden oder bleierner Müdigkeit. Die Forschung ist schon lange bemüht, hier andere Methoden zu finden, und in einem bestimmten Bereich ist das auch schon gelungen. Beim Befall des Bauchfells mit Krebsgeschwüren kommt die sogenannte HIPEC-Therapie zum Einsatz. Einfach erklärt: HIPEC wird unmittelbar nach einer großen Bauchoperation angewandt, bei der alle sichtbaren Metastasen am Bauchfell und den benachbarten Organen chirurgisch entfernt werden. Während der Patient bzw. die Patientin noch in Narkose ist, wird der Bauchraum unter Druck und Wärme mit einem flüssigen Chemotherapeutikum gespült.
Gestaltung: Christian Kugler
In einem klinischen Raum stehen Chirurgin Claudia Koppitsch und Chirurg Friedrich Kober vor einem medizinischen Gerät. ORF
Chirurgin Claudia Koppitsch und Chirurg Friedrich Kober

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7. Februar 2026, 17.30 Uhr

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema „Familiäres Parkinson“

Parkinson ist eine neurologische Erkrankung mit fortschreitenden Bewegungsstörungen. Ausgelöst wird diese durch das Absterben von Nervenzellen, die Bewegungen kontrollieren. Parkinson gilt nicht als Erbkrankheit im eigentlichen Sinne. Dennoch gibt es das sogenannte „Familiäre Parkinson“ – eine seltene, genetisch bedingte Form der Parkinson-Krankheit. Was diese Erkrankung kennzeichnet, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Prof. Dr. Siegfried Meryn erklärt die Symptome zu familiärem Parkinson, die auch über eine Grafik links eingeblendet sind. ORF

Links:

7. Februar 2026, 17.30 Uhr

Capoeira - Kampftanz mit positiven Nebenwirkungen

Immer mehr Menschen in Österreich entdecken Capoeira, die brasilianische Kampfkunst mit rhythmischen Wurzeln, als vielseitiges Ganzkörpertraining. Ursprünglich von afrikanischen Sklaven in Brasilien entwickelt, verbindet Capoeira Elemente aus Tanz, Akrobatik und Kampfkunst. Das Ergebnis ist ein fließendes, dynamisches Training, das gleichermaßen Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit schult. Zudem fördert der Kampftanz mentale Stärke und Lebensfreude.
Mehrere Personen trainieren barfuß in einer Turnhalle gemeinsam Kampfsport‑ und Bewegungstechniken. ORF
In Brasilien wird Capoeira teilweise sogar zur Symptomlinderung bei Parkinson-Patientinnen und -Patienten eingesetzt. Anders als viele andere Sportarten ist Capoeira kein Wettkampf, sondern ein Spiel – die sogenannte Roda –, in dem zwei Spieler:innen miteinander improvisieren und aufeinander reagieren.
Gestaltung: Steffi Zupan
Vem Camará Capoeira Wien
E-Mail: info@vemcamaracapoeira.at
www.vemcamaracapoeira.at

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ORF ON

„Bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
Alle Beiträge von „Bewusst gesund - Das Magazin“ (auch in Österreichischer Gebärdensprache) stehen nach der Ausstrahlung auf ORF ON zum Abruf zur Verfügung.

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ORF nachlese Februar 2026

Das Roemheld-Syndrom

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Haben Sie schon einmal vom Roemheld- Syndrom gehört? Dieser wenig bekannte Ausdruck beschreibt Symptome, die einer Herzerkrankung ähneln. Ausgelöst werden diese aber durch übermäßige Gasansammlungen im Darm. Betroffene klagen über Völlegefühl, einen unangenehmen Druck im Oberbauch oder sogar Herzrasen, Atemnot und Angstattacken.

Was unsere Anatomie damit zu tun hat

Oft wird das Roemheld- Syndrom, auch gastro-kardiales Syndrom genannt, zunächst nicht erkannt, weil es die typischen Symptome einer Herz-erkrankung aufweist, obwohl das Herz eigentlich gesund ist. Das hat etwas mit unserer Anatomie zu tun. Sehr vereinfacht kann man sich das so vorstellen: Wir haben hinter dem Brustbein die Speiseröhre laufen. Direkt unter dem Rippenbogen, vorne am Brustkorb das Zwerchfell und hinter der linken Brust das Herz. Durch die Nähe der Speiseröhre zum Herzen können in seltenen Fällen über reflektorische Mechanismen Herzrhythmusstörungen begünstigt werden.

Eine Irritation, die sich auf das Herz überträgt

Das Entscheidende geschieht, wenn man Gase oder Luft im Darm hat, und dadurch Druck- und Lageveränderungen im Brustraum entstehen, die Herzsymptome triggern können. Die Symptome sind dann plötzlich so, als hätte man Herzprobleme: Rhythmusstörungen, Extrasystolen, also Extra- Schläge, Kurzatmigkeit, ein Druckgefühl über dem Herzen, als hätte man eine Angina pectoris. Doch in Wahrheit ist der Auslöser das hochgedrückte Zwerchfell, und weil diese Irritation auf das Herz übertragen wird.

Die Diagnose

Wichtig ist, organische Herz-erkrankungen auszuschließen. Ihr Arzt des Vertrauens wird ein EKG oder eine Echokardiografie durchführen, um hier Klarheit zu bekommen und das Roemheld- Syndrom zu bestätigen.

Erfolgversprechende Maßnahmen

Was kann man nun gegen das bestätigte Syndrom und die damit verbundenen Beschwerden tun? Grundsätzlich braucht es hier keine Medikamente, sondern eher eine Ernährungsumstellung und Maßnahmen gegen die Ursachen der übermäßigen Gasbildung. Das Entscheidende ist, dass das Zwerchfell abgesenkt wird. Hat man diese Probleme etwa durch Übergewicht, kann eine Gewichtsreduktion helfen.
In puncto Ernährung sollte man blähende Lebensmittel, fettreiche Speisen oder kohlensäurehaltige Getränke vermeiden. Alles, was zur Gasbildung im Darm führen kann, hebt das Zwerchfell. Auch ein Zuviel, also übermäßiges Essen, kann die Beschwerden verschlechtern. Gut helfen können zudem verdauungsfördernde Tees wie Fenchel, Anis und Kümmel. Sie alle wirken entgasend und entspannend auf den Verdauungstrakt. Und auch Bewegung ist immer ein guter Tipp. Aber das Wichtigste ist, dass Sie sich keine Sorgen machen. Das Herz ist in dieser Situation gesund und Sie brauchen diesbezüglich keine Angst zu haben.

Download:

31. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Mona Elzayat - Gründerin „PatientInnenportal“ für onkologische Patientinnen und Patienten

„Bewusst gesund“ am 31. Jänner zum Weltkrebstag
Aus einer überstandenen Erkrankung neue Kraft schöpfen – das lebt die Niederösterreicherin Mona Elzayat auf bemerkenswerte Art und Weise vor. Die Autorin, Persönlichkeits- und Kommunikationstrainerin arbeitete viele Jahre für Unternehmen im Pharmaziebereich und engagierte sich ehrenamtlich unter anderem als Präsidentin von Europa Donna, der Europäischen Brustkrebs-Koalition, bis sie eines Tages selbst die Diagnose Brustkrebs erhielt. Nach ihrem Kampf gegen die Erkrankung, bei dem sie am eigenen Leib erfahren hat, wie gravierend beispielsweise auch die Nebenwirkungen von Therapien sein können, hilft Mona Elzayat nun anderen Betroffenen. In dem von ihr gegründeten „PatientInnenportal“ bietet sie Aufklärung und Hilfestellung. Als Stimme für Menschen mit chronischen und onkologischen Erkrankungen setzt sie sich auf nationaler wie europäischer Ebene für eine menschlichere, gerechtere und auf die Patientinnen und Patienten fokussierte Gesundheitsversorgung ein.
Mona Elzayat, Brustkrebspatientin, sitzt in wohnlicher Umgebung bei einem Fernsehinterview ORF
Gestaltung: Christian Kugler

Link:

Veranstaltung:

Hybrid-Kongress Medizin im Wandel: „Im Fokus: die Frau“
Samstag, 21. März 2026, 09:00 – 18:30 Uhr
Future Health Lab, Alfred-Adler-Straße 1, 1100 Wien, Österreich
Hybrid-Kongress Medizin im Wandel: „Im Fokus: die Frau “ | Patientinnenportal
31. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Studiogast Dr. Andrea Kdolsky

Anlässlich des bevorstehenden Weltkrebstages am 4. Februar widmet sich „Bewusst gesund“ der Frage, wie wir mit Krebs als Volkskrankheit umgehen – medizinisch, gesellschaftlich und ganz persönlich. Die ehemalige Gesundheitsministerin und Krebspatientin Dr. Andrea Kdolsky spricht offen über ihre Diagnose, den Abbau von Tabus, die Bedeutung der Vorsorge und die Frage, wie ein solidarisches Gesundheitssystem Menschen mit Krebs langfristig besser begleiten kann.
Studiogast Dr. Andrea Kdolsky beim Interview im "Bewusst gesund"-Studio ORF

Buchtipp:

Blumen in der Wüste - Die Schönheit schwerer Zeiten
Autorin: Andrea Kdolsky
edition a

 Kontakt:

Österreichische Krebshilfe
Tuchlauben 19/10, 1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 7966450
E-Mail: service@krebshilfe.net
www.krebshilfe.net

Link:

In einem medizinischen Kontrollraum betrachtet eine Frau mehrere Monitoren mit detaillierten MRT‑Aufnahmen, während hinter einer Glasscheibe das Magnetresonanztomografie‑Gerät mit einem liegenden Patient zu sehen ist. ORF
31. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Neue Antikörper-Therapie bei Eierstockkrebs

ORF
In Österreich erhalten jedes Jahr etwa 750 Frauen die Diagnose Eierstockkrebs. Mehr als zwei Drittel aller Fälle werden erst in einem späten Stadium entdeckt, da Eierstockkrebs keine eindeutigen Frühsymptome, die auf die Erkrankung hinweisen würden, verursacht. Bei fortgeschrittenen Stadien sind die Operation und die systemische Therapie essenziell für den weiteren Krankheitsverlauf. Dennoch kommt es oft zu einem Rezidiv. Durch ein Zusammenspiel von Molekularpathologie und einer Antikörper-Therapie steht nun eine neue Behandlung zur Verfügung. Das Ziel dabei: möglichst lange Krankheitskontrolle bei guter Lebensqualität.
Gestaltung: Andi Leitner

Kontakt:

Universitätsklinikum Wr. Neustadt
Corvinusring 3–5, 2700 Wiener Neustadt
Klinische Abteilung für Innere Medizin III, Hämatologie und internistische Onkologie
Tel.: +43 (0)2622 9004 12802
wienerneustadt.lknoe.at/fuer-patienten/abteilungen/innere-medizin-haematologie-und-internistische-onkologie/informationen
Klinische Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe
Tel.: +43 (0)2622 9004 12410
wienerneustadt.lknoe.at/fuer-patienten/abteilungen/gynaekologie-und-geburtshilfe/informationen
31. Jänner 2026, 17.30 Uhr

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Hashimoto

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der das Immunsystem fälschlicherweise das eigene Schilddrüsengewebe angreift. Das führt zur Entzündung und Zerstörung dieses Gewebes und verursacht oft eine Schilddrüsen-Unterfunktion. Eine „Bewusst gesund“- Zuseherin, die seit vielen Jahren von Hashimoto betroffen ist, findet, dass Frauen speziell bei solchen „stillen“ Entzündungen von Ärztinnen und Ärzten oft zu wenig ernst genommen werden.
Prof. Dr. Siegfried Meryn erklärt mit links eingeblendeter eine Grafik die Autoimmunerkrankung Hashimoto samt typischer Symptome. ORF
Prof. Dr. Siegfried Meryn nimmt dazu Stellung und gibt Tipps für Patientinnen und Patienten.

Links:

Auf einem Holztisch sind ein Apfel-Nuss-Porridge, ein Bohnen-Burger mit Salat und eine mit Staubzucker bestreute Buchweizen-Dinkel-Biskuitroulade angerichtet. ORF
31. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Protein-Trend: Wie viel Eiweiß braucht der Körper wirklich?

ORF
Als zentraler Nährstoff sind Proteine ein wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Sie sind unverzichtbare Bausteine für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Nur wenn der Körper ausreichend mit Eiweiß versorgt ist, können Muskeln, Organe, Haut und Haare wachsen und sich erneuern sowie lebenswichtige Stoffwechselprozesse und Hormone gebildet werden. Kurz gesagt: Ohne Proteine funktioniert im Körper gar nichts. Doch wie viel Eiweiß brauchen wir wirklich? Proteinriegel, Eiweiß-Shakes, spezielle Eiweißbrote usw. boomen – sind aber meist überflüssig. Viel wichtiger als zusätzliche Proteinmengen zu sich zu nehmen ist es, auf Qualität, also auf hochwertige Proteinquellen in der Ernährung, zu setzen. Eine Ernährungswissenschafterin erklärt, warum der Kürbiskern ein echter Superheld unter den Proteinlieferanten ist – und welche weiteren Spitzenreiter regelmäßig auf dem Teller landen sollten.
Gestaltung: Veronika Brix

Kontakt:

DIE UMWELTBERATUNG WIEN
Buchengasse 77/4, 1100 Wien
Tel.: +43 (0)1 803 32 32
E-Mail: service@umweltberatung.at

Rezepte:

Porridge 

Zutaten für 1 Portion
  • 2-3 EL Haferflocken
  • 200 ml Pflanzendrink, z. B. Sojadrink aus österreichischer Herkunft
  • Prise Zimt
  • 1 Handvoll frisches Obst je nach Jahreszeit
  • 1 EL Walnüsse oder andere Nüsse und Samen
Zubereitung
Die Haferflocken mit Pflanzendrink, Rosinen und Zimt in einem kleinen Topf wärmen. Für etwa 2 Minuten zugedeckt zum Kochen bringen.
Den Herd abdrehen und den Brei noch 5 Minuten zugedeckt quellen lassen. Eventuell etwas Flüssigkeit nachgießen, damit er schön cremig wird.
Nun das geschnittene Obst mit den Nüssen und dem Brei vermischen.
So startet man mit einem warmen Frühstücksbrei auf pflanzlicher Basis gut gestärkt in den Tag!
Tipp: Der Brei kann auch in größerer Menge vorbereitet und am nächsten Tag erwärmt werden. Schmeckt auch mit Hirse- oder Dinkelflocken köstlich.

Bohnen-Burger 

Zutaten für 4 − 5 Burgerlaibchen
BURGERWECKERL
z. B. Ciabattaweckerl oder kerniges Gebäck
ZUTATEN ZUM FÜLLEN
Saisonales Gemüse nach Wahl, z. B. Paprika, Salatblätter, Gurke, Essiggurkerl, eingelegte oder frische Tomaten, fein geschnittenes Kraut oder Karotte, gebratene Schwammerl,… 
BOHNENLAIBCHEN
  • 400 g gekochte Kidneybohnen
  • ca. 100 ml Flüssigkeit (Wasser oder Abtropfwasser)
  • 100 g feine Haferflocken
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 EL Öl
  • Pfeffer
  • 1 TL Majoran
  • ½ TL Paprikapulver, ev. auch scharf
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • Öl zum Braten
Zubereitung
BURGER-LAIBCHEN
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Öl glasig dünsten.
Die gekochten Kidneybohnen abseihen und das Abtropfwasser in einer Schüssel auffangen. Die Kidneybohnen mit den Gewürzen und der Zwiebelmasse in einer Schüssel vermengen, mit einer Gabel leicht zerdrücken, 
Haferflocken dazu und 15 Minuten quellen lassen. Falls die Masse zu trocken ist, kann man sie mit Abtropfwasser anfeuchten, aus der Masse Laibchen formen und in der Pfanne mit Öl anbraten.
BURGER ZUSAMMENSETZEN
Die Weckerl auf der Innenseite toasten, anschließend die Zutaten schichten:
Zuerst die Salatblätter, die Soße, die Laibchen daraufsetzen, mit Gemüse belegen, den Weckerl-Deckel darauf setzen.
Mahlzeit!
Tipp: Die Laibchen können auch ohne Burgerweckerl als Hauptspeise zum Beispiel kombiniert mit Ofengemüse gegessen werden :-)

Buchweizen-Dinkel-Biskuitroulade 

Zutaten
  • 5 Eiklar
  • 5 Eidotter
  • 80 g Zucker
  • 35 g Buchweizenmehl
  • 45 g Dinkelmehl
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • ca 200 g Marmelade zum Bestreichen, Staubzucker zum Bestreuen
Zubereitung
Buchweizen- und Dinkelmehl versieben. Eiklar, Zucker und Vanillezucker mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen.
Dotter untermengen und Mehl abwechselnd unter den Schnee ziehen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse gleichmäßig aufstreichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C ca. 10 Minuten goldbraun backen. Aus dem Rohr nehmen, ein sauberes Geschirrtuch auf ein Backblech legen, das Blech mit der Geschirrtuchseite nach unten auf das heiße Biskuit legen, dann stürzen. Blech abnehmen, Papier abziehen, das heiße Biskuit mit Marmelade bestreichen und gleich straff einrollen. Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.
Warnung

Fake-Anzeigen im Umlauf

Derzeit ist auf Facebook und Instagram Werbung im Umlauf, in denen Dr. Christine Reiler und Prof. Siegfried Meryn Potenz- und Herzmittel propagieren. Diese sind Fake-Anzeigen!
ÖGS

„Bewusst gesund“ auch in Österreichischer Gebärdensprache

„Bewusst gesund“, das samstägliche ORF-Gesundheitsmagazin mit Dr. Christine Reiler um 17.30 Uhr in ORF 2 wird seit Jänner 2023 mit ÖGS über ORF 2 Europe (via Satellit und Kabel), ORF 2 SD (via simpliTV) sowie auf ORF ON via Live-Stream und Video-on-Demand angeboten. Gefördert von der Verwertungsgesellschaft Rundfunk.
Zudem stehen den gehörlosen und hörbehinderten Zuschauerinnen und Zuschauern im ORF TELETEXT auf Seite 777 sowie auf ORF ON Live-Untertitel zur Verfügung.
Auszeichnung

Silver Living-Award: Platz 2 für Silke Tabernik und „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“

Eine freudige Nachricht: Beim Silver Living-Award für 2022 hat Silke Tabernik mit dem „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“ den 2. Platz gewonnen!
Silver Living-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi) Silver Living
„Silver Living“-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi)
Um dem Thema „Leben im Alter“ medial mehr Aufmerksamkeit zu schenken, kürt „Silver Living“ jährlich österreichische Journalistinnen und Journalist, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Das Preisgeld spendet sie der Organisation Harambee, die unter anderem eine neue Schule für Kinder kranker Eltern aufbaut.

Link:

Auszeichnung

Wiener Gesundheitspreis 2022: „bewusst gesund“-Beitrag „Stiegenfit“ ausgezeichnet

Steffi Zupan hat mit ihrem Beitrag „Stiegenfit - Tipps zur täglichen Bewegung“ einen Medienpreis im Rahmen des Wiener Gesundheitspreises 2022 zum Jahresschwerpunkt „Gesundheit und Sport/Bewegung“ gewonnen. Mit dem Projekt „Stiegenfit“ werden manche Stiegenhäuser in der Seestadt Aspern zu Turnhallen. Plakate mit Anleitungen zu alltagstauglichen Fitnessübungen sollen die Bewohner und besucher nicht nur animieren zu Fuß zu gehen, satt mit dem Lift zu fahren, sondern auch einfache Übungen zwischen den Stockwerken zu machen.
Medienpreis an „Bewusst gesund – Das Magazin“: Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie ORF/Kiwi TV/Tanja Schreiber
Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie
Gesendet wurde der Beitrag in „BEWUSST GESUND – das Magazin“ am 8.1.2022
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Thema Gesundheit online

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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien