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Christine Reiler
Unser Blut verrät mehr über uns, als wir bisher dachten – und die Medizin macht hier gewaltige Fortschritte. Eine Vielzahl von Erkrankungen könnte sich künftig bereits im Frühstadium anhand einer einfachen Blutabnahme erkennen lassen. Im klinischen Institut für Labormedizin im AKH werden derzeit pro Tag rund 90.000 Blut-Analysen gemacht. 450 verschiedene Parameter können bereits untersucht werden, um Krankheiten zu erkennen. Auch das Erbgut, die DNA, kann man anhand einer Blutprobe untersuchen und analysieren. Andere Bluttests wiederum zielen auf eine Vorhersage ab, ob ein bestimmtes Erkrankungsrisiko besteht. Bevor solche Tests jedoch routinemäßig angewendet werden können, müssen noch einige Studien abgeschlossen werden. Und damit solche Studien überhaupt gemacht werden können, braucht es entsprechendes Probenmaterial. Dieses wird mit Einverständnis der Spenderinnen und Spender in Biobanken gelagert.
Gestaltung: Andi Leitner
Ein Mann in einem weißen Laborkittel sitzt an einem Schreibtisch und arbeitet an einem Computer, auf dessen Bildschirm Daten von einem Bluttest angezeigt werden. ORF

Kontaktadressen:

Klinisches Institut für Labormedizin
MedUni Wien Biobank
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40400 53560
labormedizin.meduniwien.ac.at
www.biobank.at
www.meduniwien.ac.at/biobank
Zentrum für Virologie
Kinderspitalgasse 15, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40160-65500
viro.meduniwien.ac.at
10. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Studiogespräch: Bluttests

Beim neuesten Bluttest, der aufhorchen lässt, geht es um die Früherkennung von ALS, einer schweren Erkrankung des Nervensystems, die zu einer fortschreitenden Lähmung der Muskulatur führt. Auch zur Früherkennung von Darmkrebs gibt es bereits Bluttests. Zuletzt hat ein Forschungsteam der MedUni Wien den ersten Bluttest entwickelt, mit dem man das Risiko, an Multiple Sklerose zu erkranken, bereits Jahre vor dem Eintreten erster Symptome erkennen kann. Wie vielversprechend ist diese Entwicklung also, und was wird sich bald noch aus dem Blut lesen können? Das erläutert DDr. Helmuth Haslacher, Leiter der Flüssigproben-Biobank der Medizinischen Universität Wien.

Kontakt:

Ap. Prof. Priv.-Doz. Mag. DDr. Helmuth Haslacher, BSc BA
Senior Consultant for Laboratory Medicine (Head of Preanalytics and Biobank, Head of Hematological Diagnostics)
Head of MedUni Wien Biobank (Liquid Collections)
Department of Laboratory Medicine
MedUni Wien Biobank
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 40400 53190
Mobil: +43 (0)676 6022983
www.biobank.at
www.meduniwien.ac.at/biobank
www.akhwien.at
10. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Neujahrsvorsatz Gewichtsverlust

Es ist ein klassischer Neujahrsvorsatz: Rund zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher haben sich vorgenommen abzunehmen. Insgesamt wollen sie, so lässt es sich anhand einer Umfrage errechnen, 44.000 Tonnen Fett verlieren. Aber wie? Grundsätzlich gibt es kein Patentrezept, das für alle gilt – außer, dass der Kalorienverbrauch höher sein muss als die Kalorienzufuhr. Und dafür ist nicht immer die große Umstellung nötig, oft reichen kleine Rädchen, an denen man schraubt. So hat es auch eine Niederösterreicherin geschafft, insgesamt 16 Kilogramm abzunehmen. Sie hat damit begonnen, etwas weniger zu essen und zusätzlich moderat Sport zu treiben. Laut einer amerikanischen Studie würde es – in Kombination mit Bewegung – oft ausreichen, beispielsweise auf eine Semmel am Tag zu verzichten, um Gewicht zu verlieren. Ein Kardinalfehler sei allerdings, dass sich Menschen oft nach dem Sport mit zu viel Essen belohnen.
„Bewusst gesund“ zeigt, wie Sport und Ernährung zusammenhängen und mit welchen kleinen Tricks man Kalorien einsparen bzw. zusätzlich verbrennen kann.
Gestaltung: Steffi Zupan

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Rezept: Topfen-Frucht-Auflauf

Zutaten:
250 g Topfen
1 Ei
1 TL Vanilleetrakt
1 EL brauner Zucker
1 Handvoll Beeren
2 EL Mandelblättchen
Der Topfen-Frucht-Auflauf wird mit einem Messer auf ein blaues Teller gelegt. ORF
Zubereitung:
Topfen mit Ei, Zucker und Vanille gut verrühren, in eine feuerfeste Form gießen und mit Beeren und Mandelblättchen bestreuen.  Bei 180 °C ca. 15 Minuten backen.
10. Jänner 2026, 17.30 Uhr

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Roemheld-Syndrom

Das sogenannte Roemheld-Syndrom ist wenig bekannt. Dieser Begriff, benannt nach dem Entdecker, beschreibt Symptome, die einer Herzerkrankung ähneln – ausgelöst werden sie aber durch Gasansammlungen im Darm. Es beginnt mit einem harmlosen Völlegefühl, gefolgt von einem unangenehmen Druck im Oberbauch, und kann bei den Betroffenen zu Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot und Angstattacken führen. Weil es aber eben die typischen Symptome einer Herzerkrankung aufweist, obwohl das Herz eigentlich gesund ist, wird das Roemheld-Syndrom zunächst oft nicht erkannt oder falsch diagnostiziert, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

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10. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Billardmeisterin - mit 77 in Topform!

Billard ist weit mehr als ein Kaffeehausspiel oder Zeitvertreib – es ist auch eine Wettkampf-Sportart, die Konzentration, Technik und strategisches Denken auf höchstem Niveau erfordert. Ob im Pool, Snooker oder Karambol – Billard vereint körperliche Kontrolle, mentale Stärke und sportlichen Ehrgeiz wie kaum eine andere Präzisionssportart. Neben körperlicher Fitness sind Ruhe, Ausdauer und ein gutes Auge entscheidend. Das macht Billard zu einem Sport, der Alters- und Geschlechtergrenzen überwindet und Menschen auf allen Leistungsstufen begeistert – vom ambitionierten Jugendlichen bis zur erfahrenen Seniorin. Das beweist die 77-jährige Wienerin Ingrid Englbrecht, die 2025 Staatsmeisterin wurde und auch dieses Jahr wieder bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften antreten wird.
Gestaltung: Steffi Zupan

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ORF ON

„Bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
Alle Beiträge von „Bewusst gesund - Das Magazin“ (auch in Österreichischer Gebärdensprache) stehen nach der Ausstrahlung auf ORF ON zum Abruf zur Verfügung.

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ORF nachlese Jänner 2026

Prostatitis

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Geht es um die Männergesundheit, steht meistens die Prostata im Mittelpunkt. Nicht immer geht es um Krebs, wenn die Vorsteherdrüse Beschwerden macht. Es kann beispielsweise auch eine Prostataentzündung dahinterstecken – medizinisch als Prostatitis bezeichnet. Etwa jeder dritte Mann im Alter zwischen 20 und 50 Jahren erkrankt daran. Fieber, allgemeines Unwohlsein und Schmerzen im Bereich der Genitalien, die ausstrahlen können in den Bereich des kleinen Beckens, sind die häufigsten Anzeichen für eine Prostataentzündung.

Die Hintergründe

Die Prostata (Vorsteherdrüse), ist in etwa so groß wie eine Kastanie und liegt unterhalb des Blasenbogens. Sie umfasst dabei auch einen Teil der Harnröhre. Das erklärt die erwähnten Symptome und Schmerzen, die man im Falle einer Entzündung im gesamten Unterbauch haben kann. Welches sind die möglichen Ursachen für eine Prostatitis?

Die häufigsten Auslöser

Die häufigsten Auslöser sind Bakterien, also bakterielle Infektionen – wobei wir beim Prostatitissyndrom mehrere Phasen unterscheiden. Es gibt eine akute und chronische bakterielle Infektion der Prostata, aber auch eine chronische, schmerzhafte Entzündung ohne Bakterienbeteiligung. Einige Männer klagen auch über Schmerzen im Beckenboden, deren Ursache nicht klar ist. Die Bakterien selbst können entweder über die Blase oder Harnwege aufsteigen – das sind meist typischerweise Escherichia-coli-Bakterien oder Enterokokken. Bakterien können aber auch während des Geschlechtsverkehrs übertragen werden; oder es handelt sich um Chlamydien oder Trichomo-naden, die in die Prostata eindringen und dort für chronische Entzündungen sorgen.
In Sachen Diagnose gilt es, zwischen der akuten und chronischen Entzündung zu unterscheiden. Die Untersuchung der Prostata ist nicht so schlimm wie ihr Ruf. Meist genügt bereits das Abtasten (bei einer Prostatitis), um Bescheid zu wissen. Zudem finden sich im Urin Entzündungsparameter oder Bakterien. Bei Bedarf wird ein Ultraschall oder MR des Unterbauchbereichs gemacht.

Die Therapie

Wie immer, wenn Bakterien die Verursacher sind, muss man Antibiotika einnehmen. Weiß man, um welche Keime es sich genau handelt, kann man sie auch ganz gezielt aussuchen und einsetzen. Normalerweise ist diese Gabe für 7–14 Tage nötig. Besteht allerdings eine chronische bakterielle Entzündung, muss man Antibiotika meist über einen deutlich längeren Zeitraum einnehmen. Dafür sind dann meist 3–6 Monate erforderlich. Das ist nötig, um diese Bakterien wirklich zu eradizieren, wie man medizinisch sagt, also den Krankheitserreger vollständig („mit der Wurzel“) auszurotten. Da eine Prostatitis besonders in der ersten Phase sehr schmerzhaft sein kann, ist es wichtig, gleich von Beginn an auch Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente einzunehmen. Was auch hilft, ist Wärme im Bereich des Unterbauchs, besonders in dieser akuten sehr unangenehmen und durchaus schmerzhaften Phase. Es ist ratsam, Schamgefühle hintanzustellen und sich rasch ärztliche Unterstützung zu holen.

Download:

3. Jänner 2026, 18.25 Uhr

Kleine Ursache - große Wirkung: Eine Blase am Fuß mit fatalen Folgen

Eine scheinbar harmlose Blase am Fuß kann unter Umständen ernste Folgen haben. „Bewusst gesund“ zeigt eine ungewöhnliche Geschichte. Die Ausgangslage kennt jede:r – man hat neue Schuhe, diese sind ein wenig zu eng und reiben die Haut an der Ferse so lange, bis dort eine Blase entsteht. Im Normalfall verheilt diese und verursacht keine weiteren Beschwerden. Bei Martin Mosler allerdings ist eine derartige Blase nicht verheilt, es kam zu einer Blutvergiftung im Knöchel. Die gefährlichen Keime haben schließlich den Knorpel im Sprunggelenk zersetzt, sodass der Mann kaum noch gehen konnte.
Ein Mann betrachtet ein Röntgenbild eines Fußes auf einem Computerbildschirm. ORF
Nur ein sehr erfahrener Fuß-Spezialist konnte dem Mann helfen – durch eine optimal angepasste Sprunggelenksprothese kann er heute sogar wieder Stiegen steigen.
Gestaltung: Christian Kugler

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3. Jänner 2026

Studiogespräch: Veganuary - veganer Start ins neue Jahr

Der Jänner ist der Monat der guten Vorsätze – man kennt den „Dry January“, bei dem Menschen auf Alkohol verzichten, und auch der „Veganuary“ erfreut sich wachsender Beliebtheit. Gemeint ist damit der vierwöchige Versuch, rein pflanzlich zu essen. Ob aus gesundheitlichen, ethischen oder ökologischen Motiven: Die Bewegung lädt dazu ein, den eigenen Lebensstil bewusster zu gestalten. „Vegan-Doc“ Dr. Markus Kolm thematisiert die gesundheitlichen Aspekte. Er gibt praktische Hinweise für alle, die den „Veganuary“ erstmals ausprobieren, und Empfehlungen zu wichtigen Nährstoffen, zur Lebensmittelauswahl sowie zu typischen Anfängerfehlern, die sich leicht vermeiden lassen.
Dr. Markus Kolm im Interview im Studio, während sein Name und Beruf als Allgemeinmediziner eingeblendet sind. ORF

Kontakt:

Dr. Markus Kolm
Auhof Center, Bauteil 1 West / Ärztezentrum / Dachgeschoß
Albert-Schweitzer-Gasse 4-6, 1140 Wien
Tel.: +43 (0)1 577 35 28
E-Mail: kontakt@allgemeinmedizin-auhof.at
www.allgemeinmedizin-auhof.at

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3. Jänner 2026

Alles, was die Leber liebt

Die Gesundheit steht bei vielen ganz oben auf der Prioritätenliste. Doch ein Organ bekommt dabei oft zu wenig Aufmerksamkeit, obwohl es täglich Schwerstarbeit leistet: die Leber. Sie entgiftet, speichert Nährstoffe und sorgt dafür, dass der Stoffwechsel rund läuft. „Bewusst gesund“ zeigt, wie stark die typischen Neujahrsvorsätze – gesündere Ernährung, mehr Bewegung und weniger Alkohol – direkt mit der Lebergesundheit zusammenhängen, und gibt Beispiele, wie man dieses wichtige Organ unterstützen kann. Leberfreundliche Kochrezepte inklusive.
Gestaltung: Stefanie Zupan

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Rezepte:

Fotomontage mit vier verschiedenen Gerichte – Flammkuchen, Haferbrei mit Obst, Rote-Rüben-Bowl und Kürbiscremesuppe  –  die appetitlich angerichtet sind. ORF

Flammkuchen mit Rucola und Leinöl

Für 1 Portion:
Teig:
  • 2,5 EL (50 g) Vollkornmehl
  • 1 TL (5 g) Rapsöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Backpulver
  • 3 EL (30 g) Wasser
Belag:
  • 1 EL (50 g) Topfen
  • 2 EL (50 g) Joghurt
  • Kräuter
  • Salz
  • 50 g Schafskäse
  • 1 Handvoll Rucola
  • 1 Handvoll Cherry-Tomaten
  • 1 TL Leinöl
Tipp: Statt Topfen und Joghurt kann auch Frischkäse zum Bestreichen des Teiges verwendet werden.
Zubereitung:
  • Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren, danach für 10 Minuten in den Kühlschrank geben.
  • Währenddessen Gemüse waschen und Tomaten halbieren.
  • Topfen, Joghurt, Kräuter und Salz verrühren.
  • Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Teig mit einer Teigrolle auf einem Backpapier dünn ausrollen und auf das Backblech heben.
  • Eine Hälfte der Topfencreme auf den Boden streichen, sodass dieser gut bedeckt ist (Achtung: Die andere Hälfte der Creme bleibt übrig, sie kann als Dip zum Flammkuchen gegessen werden).
  • Schafkäse zwischen den Händen zerbröseln und auf dem Flammkuchen verteilen.
  • Im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen.
  • Flammkuchen aus dem Ofen nehmen und auf ein passendes Brett oder Teller geben.
  • Rucola und Tomatenhälften auf dem Flammkuchen verteilen.
  • Zuletzt den Flammkuchen mit Leinöl beträufeln.

Rote-Rüben-Bowl

Für 1 Portion:
  • 1 EL (15 g) Sonnenblumenkerne
  • 50 g Vollkorn-Couscous
  • 100 ml Flüssigkeit (Rote-Rüben-Saft aus der Packung der vorgegarten Roten Rüben + Wasser)
  • 150 g vorgegarte Rote Rüben
  • 50 g Schafskäse
  • 1 TL gehackte Kräuter
  • 1 EL Öl (10 g) deiner Wahl
  • 1 EL (10 g) Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung:
  • Sonnenblumenkerne in einem Topf ohne Öl anrösten.
  • Couscous ebenfalls in den Topf geben, mit Flüssigkeit aufgießen und aufkochen.
  • Herdplatte ausschalten und Couscous in der Restwärme 10 Minuten zugedeckt quellen lassen.
  • Währenddessen die Roten Rüben in kleine Würfel schneiden.
  • Schafskäse ebenfalls in Würfel schneiden.
  • Rote Rüben, Schafskäse und Couscous vermischen.
  • Mit Kräutern verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Mit Zitronensaft und Öl marinieren.

Kürbiscremesuppe mit roten Linsen, Ingwer und Kurkuma

Für 1 Portion:
  • 150 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 EL (15 g) rote Linsen
  • 1 kleine (30 g) Zwiebel
  • 1 TL (5 g) Rapsöl
  • ca. 1 cm großes Stück Ingwer
  • ca. 200 ml Gemüsebrühe (1/2 TL Gemüsebrühepulver + 200 ml Wasser)
  • 1 Prise gemahlenen Kurkuma
  • Salz, Pfeffer
Topping:
  • 1 EL (50 g) Skyr
  • 1 EL (15 g) gehackte Nüsse         
Zubereitung:
  • Kürbis waschen und Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen.
  • 150 g Kürbis in Spalten schneiden und mit einer Gemüsereibe grob raspeln.
  • Linsen in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abspülen, bis sie nicht mehr schäumen.
  • Zwiebel schälen und fein schneiden.
  • Rapsöl in einem Topf erhitzen und die geschnittene Zwiebel darin glasig anschwitzen.
  • Kürbis, Linsen und Ingwer hinzufügen.
  • Mit Gemüsebrühe aufgießen, sodass alles bedeckt ist.
  • Das Ganze etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  • Suppe mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und Kurkuma abschmecken.
  • Sollte die Suppe zu dick sein, kann noch etwas Wasser hinzugefügt werden.
  • Suppe in ein Teller geben, mit Skyr und Nüssen toppen.

Haferbrei für den Hafertag

Für 1 Portion:
  • 75 g feinblättrige Haferflocken
  • 500 ml Wasser
  • ½ Apfel
  • 1 TL gehackte Nüsse
  • 1 Prise gemahlener Zimt
Zubereitung:
  • Haferflocken in einem Topf trocken anrösten, bis sie nussig duften.
  • Mit Wasser aufgießen und aufkochen lassen.
  • Bei mittlerer Hitze Haferflocken zu einem sämigen Brei verkochen lassen.
  • Brei in einer Schüssel anrichten und mit Apfelspalten, Nüssen und Zimt toppen.
3. Jänner 2026

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Multiples Myelom

Bei einem Multiplen Myelom verändern sich die Plasmazellen im Knochenmark krankhaft und vermehren sich unkontrolliert. Im Alltag wird die Krankheit deshalb auch „Knochenmarkkrebs“ genannt. Das Multiple Myelom ist eine chronische Erkrankung, die noch nicht heil-, aber gut behandelbar ist. Welche Warnsignale es für eine frühe Diagnose geben könnte und welche Therapien gegen diese Erkrankung in Aussicht sind, erläutert Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Prof. Dr. Siegfried Meryn steht im Studio vor einem großen Fenster, während links im Bild Informationen zu Anzeichen eines Multiplen Myeloms eingeblendet sind. ORF

Links:

Berni Kaut steht auf einem verschneiten Berggipfel und zeigt ein fröhliches Handzeichen in die Kamera. ORF
3. Jänner 2026

Gipfelsieg - mit neuer Lunge auf den Großglockner

ORF
Die Lunge ist – nach Niere und Leber – das in Österreich am dritthäufigsten transplantierte Organ. Ein weltweit führendes Zentrum für diesen Eingriff ist das AKH Wien, wo 100 bis 120 Lungentransplantationen pro Jahr durchgeführt werden. Trotz Einschränkungen – wie die lebenslange Medikamenteneinnahme – haben sich sowohl Lebenserwartung als auch Lebensqualität von Menschen mit transplantierter Lunge im Laufe der Jahre deutlich verbessert. „Wenn es keine Komplikationen gibt, können Transplantierte durchaus die Leistungsfähigkeit von Gesunden erreichen und ein nahezu normales Leben führen“, sagt der Leiter des Reha-Zentrums, der den Salzburger Berni Kaut nach dessen Lungentransplantation betreut.
Eine schwere Covid-Infektion hatte die Lunge des heute 46-Jährigen so stark geschädigt, dass nur noch eine Transplantation sein Leben retten konnte. Berni Kaut nahm sich vor: „Wenn ich das alles überlebe, gehe ich auf den Großglockner.“ Sein Gipfelsieg steht für ihn sinnbildlich für sein zweites Leben.
Gestaltung: Vroni Brix

Kontakt:

Dr. Winkler Roland MBA
Hochweg 8, 8684 Spital am Semmering
Tel.: +43 (0)650 6100623
E-Mail: ordination@karomed.at
www.karomed.at
Warnung

Fake-Anzeigen im Umlauf

Derzeit ist auf Facebook und Instagram Werbung im Umlauf, in denen Dr. Christine Reiler und Prof. Siegfried Meryn Potenz- und Herzmittel propagieren. Diese sind Fake-Anzeigen!
ÖGS

„Bewusst gesund“ auch in Österreichischer Gebärdensprache

„Bewusst gesund“, das samstägliche ORF-Gesundheitsmagazin mit Dr. Christine Reiler um 17.30 Uhr in ORF 2 wird seit Jänner 2023 mit ÖGS über ORF 2 Europe (via Satellit und Kabel), ORF 2 SD (via simpliTV) sowie auf ORF ON via Live-Stream und Video-on-Demand angeboten. Gefördert von der Verwertungsgesellschaft Rundfunk.
Zudem stehen den gehörlosen und hörbehinderten Zuschauerinnen und Zuschauern im ORF TELETEXT auf Seite 777 sowie auf ORF ON Live-Untertitel zur Verfügung.
Auszeichnung

Silver Living-Award: Platz 2 für Silke Tabernik und „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“

Eine freudige Nachricht: Beim Silver Living-Award für 2022 hat Silke Tabernik mit dem „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“ den 2. Platz gewonnen!
Silver Living-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi) Silver Living
„Silver Living“-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi)
Um dem Thema „Leben im Alter“ medial mehr Aufmerksamkeit zu schenken, kürt „Silver Living“ jährlich österreichische Journalistinnen und Journalist, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Das Preisgeld spendet sie der Organisation Harambee, die unter anderem eine neue Schule für Kinder kranker Eltern aufbaut.

Link:

Auszeichnung

Wiener Gesundheitspreis 2022: „bewusst gesund“-Beitrag „Stiegenfit“ ausgezeichnet

Steffi Zupan hat mit ihrem Beitrag „Stiegenfit - Tipps zur täglichen Bewegung“ einen Medienpreis im Rahmen des Wiener Gesundheitspreises 2022 zum Jahresschwerpunkt „Gesundheit und Sport/Bewegung“ gewonnen. Mit dem Projekt „Stiegenfit“ werden manche Stiegenhäuser in der Seestadt Aspern zu Turnhallen. Plakate mit Anleitungen zu alltagstauglichen Fitnessübungen sollen die Bewohner und besucher nicht nur animieren zu Fuß zu gehen, satt mit dem Lift zu fahren, sondern auch einfache Übungen zwischen den Stockwerken zu machen.
Medienpreis an „Bewusst gesund – Das Magazin“: Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie ORF/Kiwi TV/Tanja Schreiber
Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie
Gesendet wurde der Beitrag in „BEWUSST GESUND – das Magazin“ am 8.1.2022
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten Ö1 AmPuls, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien