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Christine Reiler
„Bewusst gesund“ am 31. Jänner zum Weltkrebstag
Aus einer überstandenen Erkrankung neue Kraft schöpfen – das lebt die Niederösterreicherin Mona Elzayat auf bemerkenswerte Art und Weise vor. Die Autorin, Persönlichkeits- und Kommunikationstrainerin arbeitete viele Jahre für Unternehmen im Pharmaziebereich und engagierte sich ehrenamtlich unter anderem als Präsidentin von Europa Donna, der Europäischen Brustkrebs-Koalition, bis sie eines Tages selbst die Diagnose Brustkrebs erhielt. Nach ihrem Kampf gegen die Erkrankung, bei dem sie am eigenen Leib erfahren hat, wie gravierend beispielsweise auch die Nebenwirkungen von Therapien sein können, hilft Mona Elzayat nun anderen Betroffenen. In dem von ihr gegründeten „PatientInnenportal“ bietet sie Aufklärung und Hilfestellung. Als Stimme für Menschen mit chronischen und onkologischen Erkrankungen setzt sie sich auf nationaler wie europäischer Ebene für eine menschlichere, gerechtere und auf die Patientinnen und Patienten fokussierte Gesundheitsversorgung ein.
Gestaltung: Christian Kugler

Link:

Veranstaltung:

Hybrid-Kongress Medizin im Wandel: „Im Fokus: die Frau“
Samstag, 21. März 2026, 09:00 – 18:30 Uhr
Future Health Lab, Alfred-Adler-Straße 1, 1100 Wien, Österreich
Hybrid-Kongress Medizin im Wandel: „Im Fokus: die Frau “ | Patientinnenportal
31. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Studiogast Dr. Andrea Kdolsky

Anlässlich des bevorstehenden Weltkrebstages am 4. Februar widmet sich „Bewusst gesund“ der Frage, wie wir mit Krebs als Volkskrankheit umgehen – medizinisch, gesellschaftlich und ganz persönlich. Die ehemalige Gesundheitsministerin und Krebspatientin Dr. Andrea Kdolsky spricht offen über ihre Diagnose, den Abbau von Tabus, die Bedeutung der Vorsorge und die Frage, wie ein solidarisches Gesundheitssystem Menschen mit Krebs langfristig besser begleiten kann.

Buchtipp:

Blumen in der Wüste - Die Schönheit schwerer Zeiten
Autorin: Andrea Kdolsky
edition a

 Kontakt:

Österreichische Krebshilfe
Tuchlauben 19/10, 1010 Wien
Tel.: +43 (0)1 7966450
E-Mail: service@krebshilfe.net
www.krebshilfe.net

Link:

31. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Neue Antikörper-Therapie bei Eierstockkrebs

In Österreich erhalten jedes Jahr etwa 750 Frauen die Diagnose Eierstockkrebs. Mehr als zwei Drittel aller Fälle werden erst in einem späten Stadium entdeckt, da Eierstockkrebs keine eindeutigen Frühsymptome, die auf die Erkrankung hinweisen würden, verursacht. Bei fortgeschrittenen Stadien sind die Operation und die systemische Therapie essenziell für den weiteren Krankheitsverlauf. Dennoch kommt es oft zu einem Rezidiv. Durch ein Zusammenspiel von Molekularpathologie und einer Antikörper-Therapie steht nun eine neue Behandlung zur Verfügung. Das Ziel dabei: möglichst lange Krankheitskontrolle bei guter Lebensqualität.
Gestaltung: Andi Leitner

Kontakt:

Universitätsklinikum Wr. Neustadt
Corvinusring 3–5, 2700 Wiener Neustadt
Klinische Abteilung für Innere Medizin III, Hämatologie und internistische Onkologie
Tel.: +43 (0)2622 9004 12802
wienerneustadt.lknoe.at/fuer-patienten/abteilungen/innere-medizin-haematologie-und-internistische-onkologie/informationen
Klinische Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe
Tel.: +43 (0)2622 9004 12410
wienerneustadt.lknoe.at/fuer-patienten/abteilungen/gynaekologie-und-geburtshilfe/informationen
31. Jänner 2026, 17.30 Uhr

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Hashimoto

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der das Immunsystem fälschlicherweise das eigene Schilddrüsengewebe angreift. Das führt zur Entzündung und Zerstörung dieses Gewebes und verursacht oft eine Schilddrüsen-Unterfunktion. Eine „Bewusst gesund“- Zuseherin, die seit vielen Jahren von Hashimoto betroffen ist, findet, dass Frauen speziell bei solchen „stillen“ Entzündungen von Ärztinnen und Ärzten oft zu wenig ernst genommen werden. Prof. Dr. Siegfried Meryn nimmt dazu Stellung und gibt Tipps für Patientinnen und Patienten.

Links:

31. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Protein-Trend: Wie viel Eiweiß braucht der Körper wirklich?

Als zentraler Nährstoff sind Proteine ein wesentlicher Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Sie sind unverzichtbare Bausteine für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Nur wenn der Körper ausreichend mit Eiweiß versorgt ist, können Muskeln, Organe, Haut und Haare wachsen und sich erneuern sowie lebenswichtige Stoffwechselprozesse und Hormone gebildet werden. Kurz gesagt: Ohne Proteine funktioniert im Körper gar nichts. Doch wie viel Eiweiß brauchen wir wirklich? Proteinriegel, Eiweiß-Shakes, spezielle Eiweißbrote usw. boomen – sind aber meist überflüssig. Viel wichtiger als zusätzliche Proteinmengen zu sich zu nehmen ist es, auf Qualität, also auf hochwertige Proteinquellen in der Ernährung, zu setzen. Eine Ernährungswissenschafterin erklärt, warum der Kürbiskern ein echter Superheld unter den Proteinlieferanten ist – und welche weiteren Spitzenreiter regelmäßig auf dem Teller landen sollten.
Gestaltung: Veronika Brix

Kontakt:

DIE UMWELTBERATUNG WIEN
Buchengasse 77/4, 1100 Wien
Tel.: +43 (0)1 803 32 32
E-Mail: service@umweltberatung.at

Rezepte:

Porridge 

Zutaten für 1 Portion
  • 2-3 EL Haferflocken
  • 200 ml Pflanzendrink, z. B. Sojadrink aus österreichischer Herkunft
  • Prise Zimt
  • 1 Handvoll frisches Obst je nach Jahreszeit
  • 1 EL Walnüsse oder andere Nüsse und Samen
Zubereitung
Die Haferflocken mit Pflanzendrink, Rosinen und Zimt in einem kleinen Topf wärmen. Für etwa 2 Minuten zugedeckt zum Kochen bringen.
Den Herd abdrehen und den Brei noch 5 Minuten zugedeckt quellen lassen. Eventuell etwas Flüssigkeit nachgießen, damit er schön cremig wird.
Nun das geschnittene Obst mit den Nüssen und dem Brei vermischen.
So startet man mit einem warmen Frühstücksbrei auf pflanzlicher Basis gut gestärkt in den Tag!
Tipp: Der Brei kann auch in größerer Menge vorbereitet und am nächsten Tag erwärmt werden. Schmeckt auch mit Hirse- oder Dinkelflocken köstlich.

Bohnen Burger 

Zutaten für 4 − 5 Burgerlaibchen
BURGERWECKERL
z. B. Ciabattaweckerl oder kerniges Gebäck
ZUTATEN ZUM FÜLLEN
Saisonales Gemüse nach Wahl, z. B. Paprika, Salatblätter, Gurke, Essiggurkerl, eingelegte oder frische Tomaten, fein geschnittenes Kraut oder Karotte, gebratene Schwammerl,… 
BOHNENLAIBCHEN
  • 400 g gekochte Kidneybohnen
  • ca. 100 ml Flüssigkeit (Wasser oder Abtropfwasser)
  • 100 g feine Haferflocken
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Senf
  • 2 EL Tomatenmark
  • 3 EL Öl
  • Pfeffer
  • 1 TL Majoran
  • ½ TL Paprikapulver, ev. auch scharf
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Salz
  • Öl zum Braten
Zubereitung
BURGER-LAIBCHEN
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Öl glasig dünsten.
Die gekochten Kidneybohnen abseihen und das Abtropfwasser in einer Schüssel auffangen. Die Kidneybohnen mit den Gewürzen und der Zwiebelmasse in einer Schüssel vermengen, mit einer Gabel leicht zerdrücken, 
Haferflocken dazu und 15 Minuten quellen lassen. Falls die Masse zu trocken ist, kann man sie mit Abtropfwasser anfeuchten, aus der Masse Laibchen formen und in der Pfanne mit Öl anbraten.
BURGER ZUSAMMENSETZEN
Die Weckerl auf der Innenseite toasten, anschließend die Zutaten schichten:
Zuerst die Salatblätter, die Soße, die Laibchen daraufsetzen, mit Gemüse belegen, den Weckerl-Deckel darauf setzen.
Mahlzeit!
Tipp: Die Laibchen können auch ohne Burgerweckerl als Hauptspeise zum Beispiel kombiniert mit Ofengemüse gegessen werden :-)

Buchweizen-Dinkel-Biskuitroulade 

Zutaten
  • 5 Eiklar
  • 5 Eidotter
  • 80 g Zucker
  • 35 g Buchweizenmehl
  • 45 g Dinkelmehl
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • ca 200 g Marmelade zum Bestreichen, Staubzucker zum Bestreuen
Zubereitung
Buchweizen- und Dinkelmehl versieben. Eiklar, Zucker und Vanillezucker mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen.
Dotter untermengen und Mehl abwechselnd unter den Schnee ziehen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse gleichmäßig aufstreichen. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C ca. 10 Minuten goldbraun backen. Aus dem Rohr nehmen, ein sauberes Geschirrtuch auf ein Backblech legen, das Blech mit der Geschirrtuchseite nach unten auf das heiße Biskuit legen, dann stürzen. Blech abnehmen, Papier abziehen, das heiße Biskuit mit Marmelade bestreichen und gleich straff einrollen. Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.
ORF ON

„Bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
Alle Beiträge von „Bewusst gesund - Das Magazin“ (auch in Österreichischer Gebärdensprache) stehen nach der Ausstrahlung auf ORF ON zum Abruf zur Verfügung.

Links:

ORF nachlese Februar 2026

Das Roemheld-Syndrom

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Haben Sie schon einmal vom Roemheld- Syndrom gehört? Dieser wenig bekannte Ausdruck beschreibt Symptome, die einer Herzerkrankung ähneln. Ausgelöst werden diese aber durch übermäßige Gasansammlungen im Darm. Betroffene klagen über Völlegefühl, einen unangenehmen Druck im Oberbauch oder sogar Herzrasen, Atemnot und Angstattacken.

Was unsere Anatomie damit zu tun hat

Oft wird das Roemheld- Syndrom, auch gastro-kardiales Syndrom genannt, zunächst nicht erkannt, weil es die typischen Symptome einer Herz-erkrankung aufweist, obwohl das Herz eigentlich gesund ist. Das hat etwas mit unserer Anatomie zu tun. Sehr vereinfacht kann man sich das so vorstellen: Wir haben hinter dem Brustbein die Speiseröhre laufen. Direkt unter dem Rippenbogen, vorne am Brustkorb das Zwerchfell und hinter der linken Brust das Herz. Durch die Nähe der Speiseröhre zum Herzen können in seltenen Fällen über reflektorische Mechanismen Herzrhythmusstörungen begünstigt werden.

Eine Irritation, die sich auf das Herz überträgt

Das Entscheidende geschieht, wenn man Gase oder Luft im Darm hat, und dadurch Druck- und Lageveränderungen im Brustraum entstehen, die Herzsymptome triggern können. Die Symptome sind dann plötzlich so, als hätte man Herzprobleme: Rhythmusstörungen, Extrasystolen, also Extra- Schläge, Kurzatmigkeit, ein Druckgefühl über dem Herzen, als hätte man eine Angina pectoris. Doch in Wahrheit ist der Auslöser das hochgedrückte Zwerchfell, und weil diese Irritation auf das Herz übertragen wird.

Die Diagnose

Wichtig ist, organische Herz-erkrankungen auszuschließen. Ihr Arzt des Vertrauens wird ein EKG oder eine Echokardiografie durchführen, um hier Klarheit zu bekommen und das Roemheld- Syndrom zu bestätigen.

Erfolgversprechende Maßnahmen

Was kann man nun gegen das bestätigte Syndrom und die damit verbundenen Beschwerden tun? Grundsätzlich braucht es hier keine Medikamente, sondern eher eine Ernährungsumstellung und Maßnahmen gegen die Ursachen der übermäßigen Gasbildung. Das Entscheidende ist, dass das Zwerchfell abgesenkt wird. Hat man diese Probleme etwa durch Übergewicht, kann eine Gewichtsreduktion helfen.
In puncto Ernährung sollte man blähende Lebensmittel, fettreiche Speisen oder kohlensäurehaltige Getränke vermeiden. Alles, was zur Gasbildung im Darm führen kann, hebt das Zwerchfell. Auch ein Zuviel, also übermäßiges Essen, kann die Beschwerden verschlechtern. Gut helfen können zudem verdauungsfördernde Tees wie Fenchel, Anis und Kümmel. Sie alle wirken entgasend und entspannend auf den Verdauungstrakt. Und auch Bewegung ist immer ein guter Tipp. Aber das Wichtigste ist, dass Sie sich keine Sorgen machen. Das Herz ist in dieser Situation gesund und Sie brauchen diesbezüglich keine Angst zu haben.

Download:

Hände halten ein Smartphone, während viele grafische pastellige Herzsymbole und Bubbles darüber eingeblendet sind. ORF
24. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Mediensucht - vom Zeitvertreib bis zum Kontrollverlust

ORF
Digitale Medien haben unseren Alltag in den vergangenen Jahren grundlegend geprägt: Sie erleichtern die Informationssuche, ermöglichen den ständigen Austausch mit Freunden, Familie oder Kollegen, und viele Bereiche des modernen Lebens funktionieren ohne sie nur noch schwer oder gar nicht. Laut einer Studie greifen die Österreicher:innen im Schnitt fast 40 Mal am Tag nach dem Handy. Tendenz steigend. Etwa vier Stunden verbringen wir täglich mit digitalen Medien.
So hilfreich diese Technologien im Alltag sind, sie bergen auch Risiken. Erreicht deren Nutzung ein exzessives Ausmaß, kann das bis zur Mediensucht führen. Diese zählt zu den Verhaltenssüchten und zeichnet sich durch einen Kontrollverlust sowie ein starkes, oft unwiderstehliches Verlangen aus, digitale Inhalte zu nutzen. Betroffene vernachlässigen zudem soziale Kontakte oder Freizeitaktivitäten sehr stark.
Anna-Sophie Standl arbeitet an einem Laptop in einer wohnlichen Umgebung, während ein Hund unter dem Tisch liegt. ORF
Anna-Sophie Standl
In „Bewusst gesund“ erzählt eine ehemals Betroffene, wie sie aus diesem Kreislauf ausbrechen konnte.

Kontakte:

dis-connect.me
Coachings & Workshops Anna-Sophie Standl
www.dis-connect.me
ERGON – Verein für Prävention, Beratung, Therapie bei Verhaltenssüchten
https://verein-ergon.at
Dr. Valentin Wollenek
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
www.wollenek.at
24. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Studiogespräch: Therapien gegen Mediensucht

Mediensucht ist keineswegs ein rein jugendliches Phänomen. Fachleute beobachten: Auch viele Menschen im Pensionsalter verbringen immer mehr Zeit am Handy oder in sozialen Netzwerken. Nach dem Pensionsantritt fehlt oft das gewohnte soziale Umfeld, viele suchen online soziale Kontakte – doch dieses Phänomen kann gleichzeitig zu Rückzug, innerer Unruhe, Schlafstörungen und verstärkter Einsamkeit führen.
Dr. Dominik Batthyány, Psychotherapeut und Leiter des Vereins ERGON, beim  Interview in einem hell eingerichteten Raum mit Pflanzen und großen Fenstern. ORF
Wie ältere Menschen einen problematischen Medienkonsum erkennen, und was helfen kann, erläutert Dr. Dominik Batthyány, Psychotherapeut und Leiter des Vereins ERGON. Die Therapiemöglichkeiten reichen von professioneller Beratung über Psychotherapie bis hin zu individuell abgestimmten Strategien zur bewussten Mediennutzung.

Links:

ERGON – Verein für Prävention, Beratung, Therapie bei Verhaltenssüchten
verein-ergon.at
www.psychotherapie-batthyany.at
Sigmund Freud PrivatUniversität Wien
Therapie- und Beratungsstelle für Mediensucht
ambulanz.sfu.ac.at/de/erwachsene/angebote/verhaltenssuechte/therapie-und-beratungsstelle-fuer-mediensucht
Ein Arzt führt eine Ultraschalluntersuchung bei einem Patienten durch und betrachtet das Bild auf einem Monitor. ORF
24. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Bauchaortenaneurysmen - Früherkennung rettet Leben

ORF
Ein Bauchaortenaneurysma ist eine gefährliche, aber oft unbemerkte Erweiterung der Hauptschlagader im Bauch, die unbehandelt lebensbedrohlich werden kann. Da die Erkrankung meist keine Symptome verursacht, ist eine frühzeitige Erkennung entscheidend. Ultraschalluntersuchungen ermöglichen eine schmerzfreie, risikoarme Diagnostik, mit der ein Aneurysma bereits in frühen Stadien entdeckt werden kann. Bei Bedarf stehen effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter die offene Operation oder das schonendere endovaskuläre Verfahren mittels Stent. Expertinnen und Experten betonen, dass insbesondere Männer ab 55 Jahren und Personen mit Bluthochdruck oder familiärer Vorbelastung von einem Screening profitieren.
Prim. Priv.-Doz. Dr. Jürgen Falkensammer beim Interview in einer medizinischen Umgebung. Sein Name wird grafisch eingeblendet. ORF

Kontakte:

Prim. Priv.-Doz. Dr. Jürgen Falkensammer
Abteilung für Gefäßchirurgie
Konventspital der Barmherzigen Brüder Linz
www.barmherzige-brueder.at/portal/linz/home
Gefässforum Österreich
Sterngasse  3/2/6, A-1010 Wien
E-Mail: office@gefaessforum.at
www.gefaessforum.at
24. Jänner 2026, 17.30 Uhr

„Bewusst gesund“-Tipp: Blutverdünner

Gerinnungshemmende Medikamente werden von vielen auch als „Blutverdünner“ bezeichnet. Sie machen das Blut nicht wirklich „dünner“, sondern hemmen entweder die Verklumpung der Blutplättchen oder die Wirkung von Gerinnungsfaktoren. So verhindern sie die Bildung gefährlicher Blutgerinnsel, die zu Schlaganfall, Herzinfarkt oder Thrombose führen. In Österreich nehmen etwa einhunderttausend Menschen regelmäßig blutverdünnende Medikamente.
Prof. Dr. Siegfried Meryn präsentiert Informationen über Blutverdünner neben einer rot eingeblendeten Grafik mit Behandlungshinweisen. ORF
Was es bei der Einnahme zu beachten gilt, insbesondere in Kombination mit bestimmten Nahrungsmitteln, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Links:

Verschiedene Gewürze wie Zimt, Muskat, Pfeffer und Ingwer liegen in kleinen weißen Schälchen auf einer runden Marmorplatte auf einem Holztisch. ORF
24. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Ingwer, Zimt und Co - wie Gewürze von innen wärmen

ORF
Bei klirrend kalten Außentemperaturen können wärmende Gewürze für neue Energie und Wohlbefinden von innen sorgen. Ingwer, Zimt, Kardamom und Co enthalten Stoffe, die die Durchblutung anregen und dem Körper ein angenehmes Wärmegefühl verleihen. Deshalb werden sie in vielen Kulturen traditionell in der kalten Jahreszeit eingesetzt. Ob als Tee, im Porridge, in Suppen oder anderen herzhaften wie süßen Gerichten – wärmende Gewürze sind vielseitig einsetzbar und bringen nicht nur Hitze, sondern auch intensives Aroma in die Küche. So verbinden sie Genuss mit einem natürlichen Wohlfühl-Effekt und machen Wintergerichte besonders bekömmlich.

Link:

Rezepte:

Granola mit Muskat

1 Tasse Haferflocken
½ Tasse Sonnenblumenkerne
½ Tasse gemahlene Haselnüsse
2 EL Honig
½ TL frisch gemahlener Muskat
1 Tasse Cranberries oder Rosinen
Haferflocken mit Sonnenblumenkernen, Haselnüssen und Honig in einer Pfanne vermischen und bei mittlerer Temperatur vorsichtig rösten. Hitze wegnehmen und dann Muskat und Trockenfrüchte untermischen. Gut auskühlen lassen und verschlossen aufbewahren.

Kürbis-Maroni-Suppe mit Nelken

300 g Kürbis
100 g gekochte Maroni
¼ Stange Lauch
1-2 Knoblauchzehen
ca. 500 ml Gemüsesuppe
1 EL Sauerrahm
1 Msp. Nelkenpulver
etwas Öl zum Anbraten
Lauch, Knoblauch, Kürbis und Maroni grob schneiden und in etwas Öl vorsichtig anrösten. Suppe zugießen und 10 Minuten weichkochen. Sauerrahm und Nelkenpulver zugeben und fein pürieren.

Brot mit Ziegenkäse überbacken mit Ingwer-Honig Topping

2 Scheiben Brot
1 Rolle Ziegenweichkäse
1 EL Honig
1 EL frisch geriebener Ingwer
Käse in Scheiben auf dem Brot verteilen und ca. 5 Minuten bei Grillfunktion 200° C im Rohr überbacken. Honig mit Ingwer mischen und auf dem warmen Käse verteilen.

Glasiertes Wurzelgemüse mit Wacholder

2 Karotten
1 große Pastinake
100 g Kohlsprossen
¼ Stange Lauch oder 1 Zwiebel
1 Packung Halloumi
1 Bio-Orange
1 TL Honig
6 Wacholderbeeren
Thymian, Salz, Öl
Gemüse und Halloumi würfelig schneiden und in etwas Öl und Honig andünsten. Abrieb einer halben Orange und Saft der ganzen Orange gemeinsam mit angedrückten Wacholderbeeren, Thymian und Salz zugeben. 5-10 Minuten dünsten lassen.
Auf cremig gekochter Polenta anrichten.

Persisches Nusshuhn

300 g Hühnerfleisch
200 g gehackte Walnüsse
1 große rote Zwiebel
1 TL Zimt
3 EL Granatapfelmelasse
Salz, etwas Wasser, Öl
Granatapfelkerne
In eine Auflaufform etwas Öl streichen. Hühnerstücke hineinlegen, würfelig geschnittene Zwiebel und Walnüsse darauf schichten. Zimt, Salz und Granatapfelmelasse darauf verteilen und mit wenig Wasser übergießen. Ca. 30 Minuten bei 180° C im Rohr backen. Etwas vermischen und mit frischen Granatapfelkernen toppen. Dazu Bulgur oder Couscous servieren.

Würzmilch mit Piment

200 ml Milch oder Pflanzendrink
etwas Honig nach Geschmack
ca. 8 Pimentkörner
Piment im Topf vorsichtig anrösten, mit Honig und Milch aufgießen und 30 Minuten bei sehr kleiner Temperatur ziehen lassen.
Warnung

Fake-Anzeigen im Umlauf

Derzeit ist auf Facebook und Instagram Werbung im Umlauf, in denen Dr. Christine Reiler und Prof. Siegfried Meryn Potenz- und Herzmittel propagieren. Diese sind Fake-Anzeigen!
ÖGS

„Bewusst gesund“ auch in Österreichischer Gebärdensprache

„Bewusst gesund“, das samstägliche ORF-Gesundheitsmagazin mit Dr. Christine Reiler um 17.30 Uhr in ORF 2 wird seit Jänner 2023 mit ÖGS über ORF 2 Europe (via Satellit und Kabel), ORF 2 SD (via simpliTV) sowie auf ORF ON via Live-Stream und Video-on-Demand angeboten. Gefördert von der Verwertungsgesellschaft Rundfunk.
Zudem stehen den gehörlosen und hörbehinderten Zuschauerinnen und Zuschauern im ORF TELETEXT auf Seite 777 sowie auf ORF ON Live-Untertitel zur Verfügung.
Auszeichnung

Silver Living-Award: Platz 2 für Silke Tabernik und „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“

Eine freudige Nachricht: Beim Silver Living-Award für 2022 hat Silke Tabernik mit dem „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“ den 2. Platz gewonnen!
Silver Living-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi) Silver Living
„Silver Living“-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi)
Um dem Thema „Leben im Alter“ medial mehr Aufmerksamkeit zu schenken, kürt „Silver Living“ jährlich österreichische Journalistinnen und Journalist, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Das Preisgeld spendet sie der Organisation Harambee, die unter anderem eine neue Schule für Kinder kranker Eltern aufbaut.

Link:

Auszeichnung

Wiener Gesundheitspreis 2022: „bewusst gesund“-Beitrag „Stiegenfit“ ausgezeichnet

Steffi Zupan hat mit ihrem Beitrag „Stiegenfit - Tipps zur täglichen Bewegung“ einen Medienpreis im Rahmen des Wiener Gesundheitspreises 2022 zum Jahresschwerpunkt „Gesundheit und Sport/Bewegung“ gewonnen. Mit dem Projekt „Stiegenfit“ werden manche Stiegenhäuser in der Seestadt Aspern zu Turnhallen. Plakate mit Anleitungen zu alltagstauglichen Fitnessübungen sollen die Bewohner und besucher nicht nur animieren zu Fuß zu gehen, satt mit dem Lift zu fahren, sondern auch einfache Übungen zwischen den Stockwerken zu machen.
Medienpreis an „Bewusst gesund – Das Magazin“: Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie ORF/Kiwi TV/Tanja Schreiber
Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie
Gesendet wurde der Beitrag in „BEWUSST GESUND – das Magazin“ am 8.1.2022
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten Ö1 AmPuls, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien