Hände halten ein Smartphone, während viele grafische pastellige Herzsymbole und Bubbles darüber eingeblendet sind. ORF
ORF
Digitale Medien haben unseren Alltag in den vergangenen Jahren grundlegend geprägt: Sie erleichtern die Informationssuche, ermöglichen den ständigen Austausch mit Freunden, Familie oder Kollegen, und viele Bereiche des modernen Lebens funktionieren ohne sie nur noch schwer oder gar nicht. Laut einer Studie greifen die Österreicher:innen im Schnitt fast 40 Mal am Tag nach dem Handy. Tendenz steigend. Etwa vier Stunden verbringen wir täglich mit digitalen Medien.
So hilfreich diese Technologien im Alltag sind, sie bergen auch Risiken. Erreicht deren Nutzung ein exzessives Ausmaß, kann das bis zur Mediensucht führen. Diese zählt zu den Verhaltenssüchten und zeichnet sich durch einen Kontrollverlust sowie ein starkes, oft unwiderstehliches Verlangen aus, digitale Inhalte zu nutzen. Betroffene vernachlässigen zudem soziale Kontakte oder Freizeitaktivitäten sehr stark.
Anna-Sophie Standl arbeitet an einem Laptop in einer wohnlichen Umgebung, während ein Hund unter dem Tisch liegt. ORF
Anna-Sophie Standl
In „Bewusst gesund“ erzählt eine ehemals Betroffene, wie sie aus diesem Kreislauf ausbrechen konnte.

Kontakte:

dis-connect.me
Coachings & Workshops Anna-Sophie Standl
www.dis-connect.me
ERGON – Verein für Prävention, Beratung, Therapie bei Verhaltenssüchten
https://verein-ergon.at
Dr. Valentin Wollenek
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
www.wollenek.at
24. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Studiogespräch: Therapien gegen Mediensucht

Mediensucht ist keineswegs ein rein jugendliches Phänomen. Fachleute beobachten: Auch viele Menschen im Pensionsalter verbringen immer mehr Zeit am Handy oder in sozialen Netzwerken. Nach dem Pensionsantritt fehlt oft das gewohnte soziale Umfeld, viele suchen online soziale Kontakte – doch dieses Phänomen kann gleichzeitig zu Rückzug, innerer Unruhe, Schlafstörungen und verstärkter Einsamkeit führen.
Dr. Dominik Batthyány, Psychotherapeut und Leiter des Vereins ERGON, beim  Interview in einem hell eingerichteten Raum mit Pflanzen und großen Fenstern. ORF
Wie ältere Menschen einen problematischen Medienkonsum erkennen, und was helfen kann, erläutert Dr. Dominik Batthyány, Psychotherapeut und Leiter des Vereins ERGON. Die Therapiemöglichkeiten reichen von professioneller Beratung über Psychotherapie bis hin zu individuell abgestimmten Strategien zur bewussten Mediennutzung.

Links:

ERGON – Verein für Prävention, Beratung, Therapie bei Verhaltenssüchten
verein-ergon.at
www.psychotherapie-batthyany.at
Sigmund Freud PrivatUniversität Wien
Therapie- und Beratungsstelle für Mediensucht
ambulanz.sfu.ac.at/de/erwachsene/angebote/verhaltenssuechte/therapie-und-beratungsstelle-fuer-mediensucht
Ein Arzt führt eine Ultraschalluntersuchung bei einem Patienten durch und betrachtet das Bild auf einem Monitor. ORF
24. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Bauchaortenaneurysmen - Früherkennung rettet Leben

ORF
Ein Bauchaortenaneurysma ist eine gefährliche, aber oft unbemerkte Erweiterung der Hauptschlagader im Bauch, die unbehandelt lebensbedrohlich werden kann. Da die Erkrankung meist keine Symptome verursacht, ist eine frühzeitige Erkennung entscheidend. Ultraschalluntersuchungen ermöglichen eine schmerzfreie, risikoarme Diagnostik, mit der ein Aneurysma bereits in frühen Stadien entdeckt werden kann. Bei Bedarf stehen effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter die offene Operation oder das schonendere endovaskuläre Verfahren mittels Stent. Expertinnen und Experten betonen, dass insbesondere Männer ab 55 Jahren und Personen mit Bluthochdruck oder familiärer Vorbelastung von einem Screening profitieren.
Prim. Priv.-Doz. Dr. Jürgen Falkensammer beim Interview in einer medizinischen Umgebung. Sein Name wird grafisch eingeblendet. ORF

Kontakte:

Prim. Priv.-Doz. Dr. Jürgen Falkensammer
Abteilung für Gefäßchirurgie
Konventspital der Barmherzigen Brüder Linz
www.barmherzige-brueder.at/portal/linz/home
Gefässforum Österreich
Sterngasse  3/2/6, A-1010 Wien
E-Mail: office@gefaessforum.at
www.gefaessforum.at
24. Jänner 2026, 17.30 Uhr

„Bewusst gesund“-Tipp: Blutverdünner

Gerinnungshemmende Medikamente werden von vielen auch als „Blutverdünner“ bezeichnet. Sie machen das Blut nicht wirklich „dünner“, sondern hemmen entweder die Verklumpung der Blutplättchen oder die Wirkung von Gerinnungsfaktoren. So verhindern sie die Bildung gefährlicher Blutgerinnsel, die zu Schlaganfall, Herzinfarkt oder Thrombose führen. In Österreich nehmen etwa einhunderttausend Menschen regelmäßig blutverdünnende Medikamente.
Prof. Dr. Siegfried Meryn präsentiert Informationen über Blutverdünner neben einer rot eingeblendeten Grafik mit Behandlungshinweisen. ORF
Was es bei der Einnahme zu beachten gilt, insbesondere in Kombination mit bestimmten Nahrungsmitteln, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Links:

Verschiedene Gewürze wie Zimt, Muskat, Pfeffer und Ingwer liegen in kleinen weißen Schälchen auf einer runden Marmorplatte auf einem Holztisch. ORF
24. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Ingwer, Zimt und Co - wie Gewürze von innen wärmen

ORF
Bei klirrend kalten Außentemperaturen können wärmende Gewürze für neue Energie und Wohlbefinden von innen sorgen. Ingwer, Zimt, Kardamom und Co enthalten Stoffe, die die Durchblutung anregen und dem Körper ein angenehmes Wärmegefühl verleihen. Deshalb werden sie in vielen Kulturen traditionell in der kalten Jahreszeit eingesetzt. Ob als Tee, im Porridge, in Suppen oder anderen herzhaften wie süßen Gerichten – wärmende Gewürze sind vielseitig einsetzbar und bringen nicht nur Hitze, sondern auch intensives Aroma in die Küche. So verbinden sie Genuss mit einem natürlichen Wohlfühl-Effekt und machen Wintergerichte besonders bekömmlich.

Link:

Rezepte:

Granola mit Muskat

1 Tasse Haferflocken
½ Tasse Sonnenblumenkerne
½ Tasse gemahlene Haselnüsse
2 EL Honig
½ TL frisch gemahlener Muskat
1 Tasse Cranberries oder Rosinen
Haferflocken mit Sonnenblumenkernen, Haselnüssen und Honig in einer Pfanne vermischen und bei mittlerer Temperatur vorsichtig rösten. Hitze wegnehmen und dann Muskat und Trockenfrüchte untermischen. Gut auskühlen lassen und verschlossen aufbewahren.

Kürbis-Maroni-Suppe mit Nelken

300 g Kürbis
100 g gekochte Maroni
¼ Stange Lauch
1-2 Knoblauchzehen
ca. 500 ml Gemüsesuppe
1 EL Sauerrahm
1 Msp. Nelkenpulver
etwas Öl zum Anbraten
Lauch, Knoblauch, Kürbis und Maroni grob schneiden und in etwas Öl vorsichtig anrösten. Suppe zugießen und 10 Minuten weichkochen. Sauerrahm und Nelkenpulver zugeben und fein pürieren.

Brot mit Ziegenkäse überbacken mit Ingwer-Honig Topping

2 Scheiben Brot
1 Rolle Ziegenweichkäse
1 EL Honig
1 EL frisch geriebener Ingwer
Käse in Scheiben auf dem Brot verteilen und ca. 5 Minuten bei Grillfunktion 200° C im Rohr überbacken. Honig mit Ingwer mischen und auf dem warmen Käse verteilen.

Glasiertes Wurzelgemüse mit Wacholder

2 Karotten
1 große Pastinake
100 g Kohlsprossen
¼ Stange Lauch oder 1 Zwiebel
1 Packung Halloumi
1 Bio-Orange
1 TL Honig
6 Wacholderbeeren
Thymian, Salz, Öl
Gemüse und Halloumi würfelig schneiden und in etwas Öl und Honig andünsten. Abrieb einer halben Orange und Saft der ganzen Orange gemeinsam mit angedrückten Wacholderbeeren, Thymian und Salz zugeben. 5-10 Minuten dünsten lassen.
Auf cremig gekochter Polenta anrichten.

Persisches Nusshuhn

300 g Hühnerfleisch
200 g gehackte Walnüsse
1 große rote Zwiebel
1 TL Zimt
3 EL Granatapfelmelasse
Salz, etwas Wasser, Öl
Granatapfelkerne
In eine Auflaufform etwas Öl streichen. Hühnerstücke hineinlegen, würfelig geschnittene Zwiebel und Walnüsse darauf schichten. Zimt, Salz und Granatapfelmelasse darauf verteilen und mit wenig Wasser übergießen. Ca. 30 Minuten bei 180° C im Rohr backen. Etwas vermischen und mit frischen Granatapfelkernen toppen. Dazu Bulgur oder Couscous servieren.

Würzmilch mit Piment

200 ml Milch oder Pflanzendrink
etwas Honig nach Geschmack
ca. 8 Pimentkörner
Piment im Topf vorsichtig anrösten, mit Honig und Milch aufgießen und 30 Minuten bei sehr kleiner Temperatur ziehen lassen.
ORF ON

„Bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
Alle Beiträge von „Bewusst gesund - Das Magazin“ (auch in Österreichischer Gebärdensprache) stehen nach der Ausstrahlung auf ORF ON zum Abruf zur Verfügung.

Links:

ORF nachlese Jänner 2026

Prostatitis

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Geht es um die Männergesundheit, steht meistens die Prostata im Mittelpunkt. Nicht immer geht es um Krebs, wenn die Vorsteherdrüse Beschwerden macht. Es kann beispielsweise auch eine Prostataentzündung dahinterstecken – medizinisch als Prostatitis bezeichnet. Etwa jeder dritte Mann im Alter zwischen 20 und 50 Jahren erkrankt daran. Fieber, allgemeines Unwohlsein und Schmerzen im Bereich der Genitalien, die ausstrahlen können in den Bereich des kleinen Beckens, sind die häufigsten Anzeichen für eine Prostataentzündung.

Die Hintergründe

Die Prostata (Vorsteherdrüse), ist in etwa so groß wie eine Kastanie und liegt unterhalb des Blasenbogens. Sie umfasst dabei auch einen Teil der Harnröhre. Das erklärt die erwähnten Symptome und Schmerzen, die man im Falle einer Entzündung im gesamten Unterbauch haben kann. Welches sind die möglichen Ursachen für eine Prostatitis?

Die häufigsten Auslöser

Die häufigsten Auslöser sind Bakterien, also bakterielle Infektionen – wobei wir beim Prostatitissyndrom mehrere Phasen unterscheiden. Es gibt eine akute und chronische bakterielle Infektion der Prostata, aber auch eine chronische, schmerzhafte Entzündung ohne Bakterienbeteiligung. Einige Männer klagen auch über Schmerzen im Beckenboden, deren Ursache nicht klar ist. Die Bakterien selbst können entweder über die Blase oder Harnwege aufsteigen – das sind meist typischerweise Escherichia-coli-Bakterien oder Enterokokken. Bakterien können aber auch während des Geschlechtsverkehrs übertragen werden; oder es handelt sich um Chlamydien oder Trichomo-naden, die in die Prostata eindringen und dort für chronische Entzündungen sorgen.
In Sachen Diagnose gilt es, zwischen der akuten und chronischen Entzündung zu unterscheiden. Die Untersuchung der Prostata ist nicht so schlimm wie ihr Ruf. Meist genügt bereits das Abtasten (bei einer Prostatitis), um Bescheid zu wissen. Zudem finden sich im Urin Entzündungsparameter oder Bakterien. Bei Bedarf wird ein Ultraschall oder MR des Unterbauchbereichs gemacht.

Die Therapie

Wie immer, wenn Bakterien die Verursacher sind, muss man Antibiotika einnehmen. Weiß man, um welche Keime es sich genau handelt, kann man sie auch ganz gezielt aussuchen und einsetzen. Normalerweise ist diese Gabe für 7–14 Tage nötig. Besteht allerdings eine chronische bakterielle Entzündung, muss man Antibiotika meist über einen deutlich längeren Zeitraum einnehmen. Dafür sind dann meist 3–6 Monate erforderlich. Das ist nötig, um diese Bakterien wirklich zu eradizieren, wie man medizinisch sagt, also den Krankheitserreger vollständig („mit der Wurzel“) auszurotten. Da eine Prostatitis besonders in der ersten Phase sehr schmerzhaft sein kann, ist es wichtig, gleich von Beginn an auch Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente einzunehmen. Was auch hilft, ist Wärme im Bereich des Unterbauchs, besonders in dieser akuten sehr unangenehmen und durchaus schmerzhaften Phase. Es ist ratsam, Schamgefühle hintanzustellen und sich rasch ärztliche Unterstützung zu holen.

Download:

17. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Nikotinbeutel - Rauchfrei, aber riskant

Kleine Nikotinbeutel liegen rund um eine geöffnete Dose auf einem Tisch verteilt. ORF
Nikotinbeutel, umgangssprachlich auch als „Snus“ bekannt, haben sich innerhalb kurzer Zeit zu einem weit verbreiteten Ersatzprodukt für Zigaretten entwickelt. Die kleinen, tabakfreien Beutel werden unauffällig unter der Lippe getragen und sind in vielen Geschmacksrichtungen erhältlich. Das macht sie für ein breites, vor allem junges Publikum attraktiv. Gleichzeitig weisen Fachleute auf das hohe Abhängigkeitspotenzial und massive gesundheitliche Risiken hin, die mit dem regelmäßigen Konsum verbunden sein können. Denn Nikotin macht süchtig. Es gelangt hier über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf und ins Gehirn.
Lukasz Antoniewicz, Facharzt für Lungenheilkunde, steht in einem Krankenhausflur und wird interviewt. ORF
Dr. Lukasz Antoniewicz
Medizinische Universität Wien
E-Mail: lukasz.antoniewicz@meduniwien.ac.at
innere-med-2.meduniwien.ac.at

Rauchfrei Telefon

Die Gesundheitspsychologinnen des Rauchfrei Telefons sind unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 810 013 von Montag bis Freitag von 10:00 – 18:00 für Informations- und Beratungsgespräche erreichbar.
17. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Studiogespräch: Neue Nikotinprodukte

Der Konsum von Nikotin ist gerade im Wandel: Klassische Zigaretten verlieren an Bedeutung, während neue Produkte wie E-Zigaretten, Vapes, Tabakerhitzer oder Nikotinbeutel einen massiven Aufschwung erleben. Ihr Image als moderne, vermeintlich risikoärmere Alternative verführt viele – zunehmend auch sehr junge Menschen. Doch trotz ihres harmlosen Erscheinungsbildes bleibt Nikotin ein stark abhängig machender Stoff. Der Konsum kann zu gesundheitlichen Risiken wie Herz-Kreislauf-Belastungen, Schäden an den Atemwegen und negativen Auswirkungen auf das Nervensystem führen, erläutert die Pneumologin Dr. Robab Breyer-Kohansal.

Kontakte:

Prim.a Priv.-Doz.in Dr.in Robab Breyer-Kohansal
Klinik Hietzing
6. Med – Atmungs- und Lungen-Ambulanz
Wolkersbergenstraße 1, Pavillon 8, 1. Stock,
klinik-hietzing.gesundheitsverbund.at/leistung/innere-medizin-pneumologie
Ludwig-Boltzmann-Institut für Lungengesundheit
Standort Penzing der Klinik Ottakring
Pavillon Hermann, 3. Stock
Sanatoriumstraße 2, 1140 Wien
E-Mail: office@lunghealth.lbg.ac.at
lunghealth.lbg.ac.at

Links:

17. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Rheuma Nurses - Begleitung ab der Diagnose

Rheumatische Erkrankungen können den Alltag der Betroffenen erheblich einschränken. Um Patientinnen und Patienten frühzeitig zu unterstützen, setzen immer mehr Einrichtungen auf speziell ausgebildete „Rheuma Nurses“. Sie begleiten Betroffene ab der Diagnose, bieten individuelle Beratung und helfen dabei, den Umgang mit Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Alltagssituationen zu erleichtern. Durch ihre kontinuierliche Betreuung tragen die sogenannten „Rheuma Nurses“ dazu bei, Selbstkompetenz zu stärken, Unsicherheiten abzubauen und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. Das Konzept zeigt, wie gezielte Pflegeangebote eine zentrale Rolle in der modernen, patientenorientierten Versorgung einnehmen können.
Zwei Rheuma Nurses sitzen in einem Untersuchungsraum an einem Schreibtisch mit einem Patienten. ORF
Prim. Univ.-Prof. Dr. Kurt Redlich
Klinik Hietzing
2. Medizinische Abteilung – Innere Medizin mit Rheumatologie
Wolkersbergenstraße 1, Pavillon 6/7, 1130 Wien
Sekretariat: +43 (0)1 80 110 3174
E-Mail: KHI.2ME@gesundheitsverbund.at
Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie & Rehabilitation
Boerhaavegasse 3/1/2, 1030 Wien
Tel.: +43 (0)1 803 98 80 (Telefonanrufbeantworter)
E-Mail: office@rheumatologie.at
17. Jänner 2026, 17.30 Uhr

„Bewusst gesund“-Tipp: Achalasie

Eine sehr viel seltenere Erkrankung als Rheuma ist „Achalasie“. Darunter versteht man eine Funktionsstörung der Speiseröhre, bei der sich der untere Schließmuskel zum Magen nicht richtig öffnet. Die Speiseröhre kann die Nahrung dadurch nur schwer oder gar nicht in den Magen transportieren, was zu Schluckbeschwerden, Aufstoßen und Schmerzen führt.
Prof. Dr. Siegfried Meryn erklärt die Ursachen der Achalasie neben einer eingeblendeten Infotafel. ORF
Achalasie ist eine gutartige, aber lebenslange, also chronische Erkrankung. Wichtig bei dieser Erkrankung sind die fortlaufende Behandlung und regelmäßige Kontrollen. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Links:

Zwei Frauen und ein Mann in Bademänteln führen eine Kneipp‑Wassertretübung in einem flachen Becken durch. ORF
17. Jänner 2026, 17.30 Uhr

Kneippen - aktueller denn je!

ORF
Bevor die Fastenzeit beginnt, suchen viele Menschen nach Wegen, Körper und Seele in Einklang zu bringen. Das Kneippen bietet dafür den idealen Einstieg: eine traditionelle, ganzheitliche Methode zur Stärkung der Gesundheit, die auf den Lehren von Sebastian Kneipp beruht – und heute aktueller ist denn je. Einfache Anwendungen wie Wassertreten, Armbäder oder Wechselgüsse regen die Durchblutung an, fördern die Abwehrkräfte und schenken neue Energie. Warum dieses Verfahren aus dem 19. Jahrhundert gerade wieder im Trend liegt, und wie es speziell jetzt im Winter das Immunsystem stärkt, zeigt „Bewusst gesund“.
Vier Frauen gehen barfuß durch einen leicht verschneiten Garten neben einem Holzpavillon. ORF

Links:

Warnung

Fake-Anzeigen im Umlauf

Derzeit ist auf Facebook und Instagram Werbung im Umlauf, in denen Dr. Christine Reiler und Prof. Siegfried Meryn Potenz- und Herzmittel propagieren. Diese sind Fake-Anzeigen!
ÖGS

„Bewusst gesund“ auch in Österreichischer Gebärdensprache

„Bewusst gesund“, das samstägliche ORF-Gesundheitsmagazin mit Dr. Christine Reiler um 17.30 Uhr in ORF 2 wird seit Jänner 2023 mit ÖGS über ORF 2 Europe (via Satellit und Kabel), ORF 2 SD (via simpliTV) sowie auf ORF ON via Live-Stream und Video-on-Demand angeboten. Gefördert von der Verwertungsgesellschaft Rundfunk.
Zudem stehen den gehörlosen und hörbehinderten Zuschauerinnen und Zuschauern im ORF TELETEXT auf Seite 777 sowie auf ORF ON Live-Untertitel zur Verfügung.
Auszeichnung

Silver Living-Award: Platz 2 für Silke Tabernik und „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“

Eine freudige Nachricht: Beim Silver Living-Award für 2022 hat Silke Tabernik mit dem „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“ den 2. Platz gewonnen!
Silver Living-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi) Silver Living
„Silver Living“-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi)
Um dem Thema „Leben im Alter“ medial mehr Aufmerksamkeit zu schenken, kürt „Silver Living“ jährlich österreichische Journalistinnen und Journalist, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Das Preisgeld spendet sie der Organisation Harambee, die unter anderem eine neue Schule für Kinder kranker Eltern aufbaut.

Link:

Auszeichnung

Wiener Gesundheitspreis 2022: „bewusst gesund“-Beitrag „Stiegenfit“ ausgezeichnet

Steffi Zupan hat mit ihrem Beitrag „Stiegenfit - Tipps zur täglichen Bewegung“ einen Medienpreis im Rahmen des Wiener Gesundheitspreises 2022 zum Jahresschwerpunkt „Gesundheit und Sport/Bewegung“ gewonnen. Mit dem Projekt „Stiegenfit“ werden manche Stiegenhäuser in der Seestadt Aspern zu Turnhallen. Plakate mit Anleitungen zu alltagstauglichen Fitnessübungen sollen die Bewohner und besucher nicht nur animieren zu Fuß zu gehen, satt mit dem Lift zu fahren, sondern auch einfache Übungen zwischen den Stockwerken zu machen.
Medienpreis an „Bewusst gesund – Das Magazin“: Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie ORF/Kiwi TV/Tanja Schreiber
Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie
Gesendet wurde der Beitrag in „BEWUSST GESUND – das Magazin“ am 8.1.2022
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten Ö1 AmPuls, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien