19. September 2026
Gebärdensprache – Dolmetscher:innen gefragt
Für rund 10.000 gehörlose Menschen in Österreich ist Gebärdensprache die Muttersprache. Seit 2005 ist die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) als eigenständige Sprache in der Bundesverfassung anerkannt. Dennoch sind gehörlose Menschen weiterhin mit zahlreichen Barrieren konfrontiert. Auch im Bereich Bildung erschweren fehlende Zugänge die gleichberechtigte Teilhabe. Der schwierige Zugang zu Gebärdensprachdolmetscher:innen, die oft Monate im Vorhinein angefragt werden müssen, stellt eine große Einschränkung dar. Mit Beginn dieses Schuljahres gibt es nun eine Neuerung im Lehrplan: Die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) wird zum Unterrichtsfach in den AHS-Oberstufen. Schüler:innen können damit ÖGS als zweite lebende Fremdsprache wählen und darin auch maturieren.
Eine möglichst breite Verankerung von Laut- und Gebärdensprache sei eine wichtige Grundlage für die gesellschaftliche Teilhabe gehörloser Menschen, erklärt Lukas Huber, Generalsekretär des Österreichischen Gehörlosenbundes.
ORF
Studiogast: Lukas Huber, Generalsekretär Österreichischer Gehörlosenbund
Waldgasse 13/2, 1100 Wien
E-Mail: office@oeglb.at
www.oeglb.at
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Telefon-Dolmetschdienst für gehörlose, schwerhörige und sprechbehinderte Menschen
www.relayservice.at
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Österreichischer Verband der Dolmetscher:innen und Übersetzer:innen für ÖGS und Deutsch
Postfach 95, A-1131 Wien
https://oegsdv.at
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