6. Juni 2026, 17.30 Uhr
Studiogespräch: Pulsfrequenz und Schlaganfallrisiko
Eine aktuelle Langzeitstudie des Imperial College London identifiziert den Ruhepuls als maßgeblichen, bisher unterschätzten Indikator für das individuelle Schlaganfallrisiko. Während eine Herzfrequenz zwischen 60 und 69 Schlägen als optimal gilt, steigt das Risiko bei Werten unter 50 oder über 90 Schlägen signifikant an. Diese Gefahr besteht unabhängig von klassischen Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes und betrifft sowohl Gefäßverschlüsse als auch Hirnblutungen. Die Untersuchung verdeutlicht, dass die einfache Pulsmessung eine entscheidende Lücke in der diagnostischen Vorsorge schließen kann.
Medizinerinnen und Mediziner fordern daher, der Ruheherzfrequenz bei der Einschätzung der Herz-Kreislauf-Gesundheit künftig mehr Beachtung zu schenken. Damit wird die Selbstmessung zum wichtigen Instrument für die frühzeitige Einleitung präventiver Maßnahmen, erklärt Dr. Stefan Greisenegger von der MedUni Wien.
ORF
Studiogast:
Assoz. Prof. Priv. Doz. Dr. Stefan Greisenegger
Medizinische Universität Wien
Universitätsklinik für Neurologie
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
E-Mail: stefan.greisenegger@meduniwien.ac.at
Assoz. Prof. Priv. Doz. Dr. Stefan Greisenegger
Medizinische Universität Wien
Universitätsklinik für Neurologie
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
E-Mail: stefan.greisenegger@meduniwien.ac.at
Artikel: Schneller und langsamer Puls als Risiko
science.orf.at/stories/3235390
science.orf.at/stories/3235390
PULS Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes
Lichtentaler Gasse 4/1/R03, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 99 77 259
E-Mail: office@puls.at
www.puls.at
Lichtentaler Gasse 4/1/R03, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 99 77 259
E-Mail: office@puls.at
www.puls.at