Wasabiblätter in einer Metallschüsse, daneben eine Schale mit der grünen Wasabipaste
23. Mai 2026, 17.30 Uhr

Wasabi aus dem Burgenland

Wasabi wird aufgrund seiner Schärfe auch als japanischer Meerrettich bezeichnet. In Österreich ist dieser vor allem als grüne Paste bekannt, die zu Sushi gereicht wird. Doch Wasabi ist weit mehr als nur eine Beilage: Die Pflanze gilt als gesundheitsförderndes Kraftpaket mit antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften. In der japanischen Küche wird vor allem die Wurzel verwendet, aber auch die Blätter der Pflanze sind essbar. In einer hochmodernen Indoor-Farm im Burgenland kultiviert man nun auch hierzulande echten Wasabi. Durch die Nutzung der gesamten Pflanze werden wertvolle Wirkstoffe aus Wurzel, Stängeln und Blättern effizient gewonnen. Diese innovative und ressourcenschonende Art des Anbaus könnte eine zukunftsweisende Antwort auf den Klimawandel darstellen und eine nachhaltige regionale Versorgung mit weiteren pflanzlichen Lebensmitteln garantieren.
Gestaltung: Daniel Thalhamer

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Dr. Markus Kolm
Albert-Schweitzer-Gasse 6, 1140 Wien
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