21. Februar 2026, 17.30 Uhr

Karpaltunnelsyndrom: Neue Operationsmethode mit Ultraschall

Das Karpaltunnelsyndrom zählt zu den häufigsten Nervenerkrankungen der Hand und betrifft Hunderttausende Menschen. Wenn der so genannte Karpaltunnel am Handgelenk eingeengt ist, kann das zu Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in der Hand führen. Eine neue minimalinvasive Operationsmethode unter Ultraschallkontrolle macht nun eine schonende Behandlung dieser Erkrankung möglich. Der Eingriff dauert nur kurz, erfordert lediglich eine lokale Anästhesie und der Schnitt in die Haut hat ein minimales Ausmaß. Die Folge sind weniger postoperative Schmerzen, kaum Narbenbildung und eine schnellere Wiedererlangung der Handfunktion. Die Patientinnen und Patienten verlassen kurz nach der Operation wieder das Krankenhaus und können ihre Hand bereits kurz nach dem Eingriff wieder im Alltag einsetzen. „Bewusst gesund“ war bei einer Operation dabei.
In einem Untersuchungszimmer führt ein Arzt eine Ultraschalluntersuchung am Arm eines sitzenden älteren Mannes durch. ORF
Gestaltung: Stefanie Zupan

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