2. August 2025
Studiogespräch: „Misophonie“ – wenn die Geräusche anderer zur Qual werden
Wer bestimmte Geräusche anderer Menschen wie beispielsweise Schniefen, das Tippen auf einer Tastatur, Schmatzen, Schlürfen oder auch ganz normales Kauen absolut nicht ertragen kann, gehört möglicherweise zu den Menschen mit Misophonie. Das bedeutet „Hass auf Geräusche“ und löst bei den Betroffenen starke Wut, Ekel und Aggression aus, oft begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Zittern oder Übelkeit. Fachleute sprechen von einer selektiven Geräuschintoleranz.
Anders als bei klassischen Phobien geht es bei Misophonie nicht um Angst, sondern um eine starke emotionale Überreaktion auf bestimmte akustische Reize – völlig unabhängig von deren Lautstärke. Was dahinter steckt, erklärt Johannes Lanzinger, Psychologe, Experte für Phobien und Leiter von Phobius, Zentrum für Angststörungen, in Wien.
ORF
Kontakt:
Johannes S. Lanzinger, M.Sc.
Klinischer und Gesundheitspsychologe
Phobius - Psychologisches Zentrum für Angst, Panik & Phobien
Mariahilfer Straße 88A/2/6, 1070 Wien
Tel.: +43 (0)1 944 7974
E-Mail: kontakt@phobius.at
Website: https://phobius.at
Klinischer und Gesundheitspsychologe
Phobius - Psychologisches Zentrum für Angst, Panik & Phobien
Mariahilfer Straße 88A/2/6, 1070 Wien
Tel.: +43 (0)1 944 7974
E-Mail: kontakt@phobius.at
Website: https://phobius.at