28. Dezember 2024

Aus für Amalgam – Alternative dringend gesucht

Das Jahrzehnte lang in Zahnarztpraxen gängige Material Amalgam ist ab 1. Jänner 2025 in der EU verboten. Die Mischung aus Zinn, Kupfer, Silber und dem giftigen Schwermetall Quecksilber gelangt bei der Plomben-Herstellung und -Entsorgung in die Umwelt. Und es kann ein gesundheitliches Problem darstellen, wenn diese Füllungen porös sind. Derzeit gibt es allerdings kaum ein Material, das die vielseitige Einsatzbarkeit von Amalgam aufweist. Eine vielversprechende, aber kaum erforschte Amalgam-Alternative ist „Alkasit“. Ein Stoff, mit dem die Zahngesundheitszentren der ÖGK seit drei Jahren arbeiten. In Diskussion ist auch der Werkstoff „Glasionomerzement“.
"Bewusst gesund" am 28.12.2024: Aus für Amalgam – Alternative dringend gesucht ORF
In „Bewusst gesund“ informiert DDr. Andreas Schedle, Zahnarzt und Leiter des Kompetenzzentrums für Dentalmaterialien an der Universitäts-Zahnklinik in Wien, über die jeweiligen Vor- und Nachteile.
Studiogast: DDR. Andreas Schedle, Zahnarzt
Tempelgasse 5, 1020 Wien
Tel.: +43 (0)1 2147271
E-Mail: praxis@profschedle.at
www.profschedle.at/doctor/univ-prof-ddr-andreas-schedle
DDR. Andreas Schedle: Researcher of the MedUni Vienna

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