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Unterhaltung mit Haltung

Der ORF als Plattform für österreichische Unterhaltung

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Österreicherinnen und Österreicher unterhalten sich gern
  • Qualitätsmonitoring des ORF hat ergeben (2015), dass 87 % der Österreicherinnen und Österreicher an Unterhaltung im Fernsehen interessiert sind.
  • Wenn Unterhaltung, dann im ORF: 76 % der in Österreich gesehenen Sendeminuten der österreichischen TV-Sender aus diesem Bereich (öffentlich-rechtl. und privat) entfallen auf den ORF (ORF eins, ORF 2, ORF III)
  • 62 % der Befragten meinen, der ORF „bringt gute Unterhaltung, unterhaltsame Beiträge“ (2014: 56 %)
Österreichische Unterhaltung ist maßgeblicher Bestandteil der österreichischen Identität. Österreichischer Humor hat im ORF eine lange und ruhmreiche Tradition – ob „Herr Karl“ oder „Mundl“, ob „Villacher Fasching“ oder „Starnacht“, ob „Dancing Stars“ oder „Mei liabste Weis“, ob „Hinterholz 8“ oder „Vorstadtweiber“, ob „Life Ball“ oder „Narrisch guat“, ob „Wir sind Kaiser“ oder „ABC Bär“.
Die Darbietung von Unterhaltung ist Teil des öffentlich-rechtlichen Kernauftrags und für viele Österreicherinnen und Österreicher prägendes Fundament ihres täglichen TV-Konsums. Zahlreiche ORF-Klassiker gehören zur jüngeren Kulturgeschichte Österreichs. Dem ORF kommt hier eine nationale identitätsstiftende Rolle zu, die er in all seinen Unterhaltungsangeboten transportiert.
Österreichische Sprache und das regional verankerte Selbstverständnis des ORF als Partner heimischer folkloristischer Brauchtums- und Faschingsgruppen bieten den Österreicherinnen und Österreichern viel Raum für Identifikation und Selbstreflexion.
Mit Eurovisions-Shows wie „Klein gegen Groß“, „Verstehen Sie Spaß?“ oder „Ich weiß alles“ sorgt der ORF in Kooperation mit seinen Partnersendern dafür, dass österreichische Persönlichkeiten und rot-weiß-rote Inhalte auch in Deutschland und der Schweiz eine Plattform bekommen.

Österreichische Unterhaltung

Unterhaltung im ORF spiegelt und reflektiert über österreichische Mentalität und Sprache, sie zeigt Eigenwilligkeit und Eigenheiten. Eines ist Unterhaltung im ORF niemals: respektlos. Der ORF achtet Persönlichkeitsrechte und Menschenwürde, er respektiert die Privatsphäre und untergräbt nicht das Niveau durch spekulative Inhalte.
Im ORF gibt es keine „Dschungelshow“, keinen Partnertausch und keine voyeuristischen Ausbeutungen. Im Gegenteil: Showevents im ORF stellen einen relevanten gesellschaftspolitischen Anspruch – sei es durch gleichgeschlechtliche Tanzpaare in „Dancing Stars“, den Hauptabend-Live-Event „Life Ball“, die Nachhaltigkeits-Show „Österreich kann“ oder die Abbildung gesellschaftlicher Realitäten in Unterhaltungsfilmen und -serien.
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Unterschiedliche Lebenswelten

In unterschiedlichen ORF-Unterhaltungsformaten werden reale Lebenswelten unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen thematisiert. Einige Beispiele:
  • „Licht ins Dunkel“-Aktionstage, „Millionenshow“ für „Licht ins Dunkel“
  • „Zurück zur Natur“ – vom nachhaltigen und modernen Leben am Land
  • „Aufgetischt“ – Kultur, Kulinarik und Brauchtum in Österreichs Regionen
  • „Natur im Garten“ – Lebenswelt Garten und heimische Gartenparadiese im Fokus
  • „Die Barbara Karlich Show“ – der rot-weiß-rote Talk-Themenmix
  • „VERA. Das kommt in den besten Familien vor“ – Menschen berichten über ihren Erfolgsweg aus der persönlichen Krise.
  • „Blind ermittelt“: Krimi mit Philipp Hochmaier als blinder Kommissar
  • „Die Toten von Salzburg“: TV-Reihe mit Florian Teichtmeister als Kommissar im Rollstuhl
  • „Vorstadtweiber“: Doris Golpashin und Murathan Muslu als neue Serienstars mit Migrationshintergrund
  • „Der Bergdoktor“ und „Schnell ermittelt“ thematisieren Patchwork-Familienstrukturen bzw. das Thema alleinerziehende Eltern.
  • Im ORF-RSO finden sich Musiker/innen aus mehr als 30 Nationen.
  • Kinoproduktionen, an denen der ORF beteiligt ist, wie „Die beste aller Welten“
  • Omar Sarsam, ein Wiener mit arabischen Wurzeln und kroatischen Einflüssen, machte zuletzt bei der ORF-Quizcomedy „Was gibt es Neues?“ und der ORF-Stand-up-Comedy „Pratersterne“ sowie auf diversen Kleinkunstbühnen Furore.

Unterhaltung im ORF ist barrierefrei

Einige Beispiele:
  • Der „Life Ball“ wird umfassend barrierefrei in ORF eins übertragen. Das ORF Untertitelungsservice stellt auf ORF TELETEXT-Seite 777 Untertitel für gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen bereit. Auch das blinde und sehbehinderte ORF-eins-Publikum kann dank Live-Audiokommentar auf der zweiten Tonspur an dem Geschehen der opulenten Ballnacht im Zeichen des Kampfes gegen HIV und Aids teilhaben.
  • Der „Eurovision Song Contest“ wird im ORF ohne Barrieren für hör- oder sehbeeinträchtigte Menschen ausgestrahlt: Der ORF präsentiert alle drei TV-Events – die beiden Halbfinale und das Finale – in ORF eins mit Untertiteln und Audiokommentar sowie auf der ORF-TVthek zeitgleich im Live-Stream und sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.
  • Der „Wiener Opernball“ zählt zu den absoluten Zuschauermagneten im ORF-TV – und wird barrierefrei für hör- oder sehbeeinträchtigte Menschen mit Audiokommentar bzw. Untertiteln ausgestrahlt.

Große Bühne für die Kleinkunst im ORF

ORF eins präsentiert pro Woche mindestens vier Sendungen mit heimischen Kabarettistinnen und Kabarettisten und bietet in Programmen wie zum Beispiel „Was gibt es Neues?“, „Kabarettgipfel“, „Pratersterne“ oder „Sommerkabarett“ sowohl heimischen Kleinkunstgrößen als auch jungen Talenten und Nachwuchskünstlern die größte mediale Plattform des Landes. Mit „Willkommen Österreich mit Stermann & Grissemann“ sendet der ORF die einzige relevante österreichische Latenight-Show. ORF III bietet regelmäßig Mitschnitte von heimischen Kabarettauftritten.
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Im Radio waren und sind die Ö3-Comedyformate – von den Comedy-Hirten bis zu Gernot Kulis – Ausgangspunkt für große Karrieren. Die Ö1-Sendung „ Contra – Kabarett und Kleinkunst“ berichtet regelmäßig Aktuelles aus der deutschsprachigen Kabarettszene sowie Mitschnitte von Kabarettwettbewerben und Satirefestivals.

Verantwortung für heimische Unterhaltungskünstler:

  • Mit dem Salzburger Stier ist der ORF seit 1982 nicht nur Teil eines der begehrtesten deutschsprachigen Kabarettpreise, sondern auch der größten Radio-Koproduktion im Bereich Unterhaltung. Nicht weniger als elf Radiostationen arbeiten für den Salzburger Stier eng zusammen: ORF, SRF, sieben ARD-Sender, Deutschlandfunk sowie die RAI Südtirol.
  • Als Partner des Österreichischen Kabarettpreises setzt der ORF ein mediales Zeichen für rot-weiß-rotes Kabarett und Comedy.
  • Mit der „AMADEUS“-Verleihung holt der ORF Österreichs Musikszene vor den Vorhang.
  • Eurovision Song Contest: Der ORF bietet dem teilnehmenden heimischen Künstler eine mediale Plattform beim größten Musikevent der Welt.
  • Der ORF unterstützt pro Jahr on und off air rund 1.000 Kulturinitiativen.
Starker Partner

Nachhaltige Unterhaltung und Wertschöpfung im eigenen Land

Der ORF ist starker Partner der heimischen Faschings- und Fasnachtsgilden. Kein anderer österreichischer Sender engagiert sich in vergleichbarem Ausmaß für dieses österreichische Brauchtum. Der „Villacher Fasching“ erreicht im ORF ein Millionenpublikum. Sehr gut genutzt sind auch die Höhepunkte verschiedenster Sitzungen, zusammengefasst in „Narrisch guat“. Weiters werden Faschingsumzüge aus den Bundesländern national wie regional live übertragen.
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Die „Starnächte“ am Wörthersee und in der Wachau sowie die „Wenn die Musi spielt“-Open-Airs sind ebenso längst auch veritabler Wirtschaftsfaktor und tragen – nicht zuletzt durch die Kooperation mit deutschen Partnersendern – zur Belebung des Tourismus in den Regionen bei. Welchen hohen touristischen Wert ORF-Sendungen mit gelebter Tradition und Brauchtumspflege wie „Mei liabste Weis“, „Klingendes Österreich“, „Magische Weihnachten/Ostern“, „Bergweihnacht“ haben, zeigen nicht nur die internationalen Verkäufe dieser Formate, sondern auch die positiven Auswirkungen auf die gezeigten Regionen. Die größte Umwegrentabilität bisher hatte der „Eurovision-Song Contest“ in Wien 2015.

EUROVISION SONG CONTEST: ORF als Host-Broadcaster des ESC 2015:

  • Gesetztes Ziel „Österreich stolz machen und Europa beeindrucken“ erreicht (Umfragen konstatierten Bestnoten für ORF und ESC bei Bevölkerung und akkreditierten Journalisten / zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen).
  • Gelebte Inklusion: ORF schrieb mit erstmaliger Durchführung des Events als Green Event ESC-Geschichte.
  • Unterschreitung des Budgetrahmens durch Übertreffen der kalkulierten Einnahmen
  • 200 Millionen Zuschauer bedeuteten Zuschauerrekord für den ESC.
Zahlreiche Auszeichnungen für den ESC 2015 (u. a. Austrian Event Awards, European Best Event Awards, Green Music Award, Green Events Austria Sonderpreis)
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Kinderprogramm

Unterhaltung für das junge Publikum: „okidoki“

Der ORF bietet als einziger heimischer TV-Sender jeden Tag ein Kinderprogramm für Österreich: Die 22 Stunden eigenproduziertes und handverlesenes internationales Kinderprogramm pro Woche im Fernsehen sind garantiert gewalt- und werbefrei.

Kinderprogramm:

  • Seit 2008 täglich „okidoki“ in Kooperation mit Thomas Brezina
  • Erfolgreiche Formate (eine Auswahl):
  • „Servus Kasperl“ (neuer Kasperl von Prof. Gottfried Kumpf)
  • „Hallo okidoki“ – Programmfläche mit Robert Steiner und Christina Karnicnik
  • „Knall genial“ (Wissensmagazin)
  • „Tolle Tiere“ (Unterhaltungs- und Wissensformat aus dem Zoo Schönbrunn)
  • „Schmatzo – Kochen mit WOW“ (informative Essens- und Lebensmittelsendung)
  • „ABC Bär“ (auch mit englischen Inhalten in Form von Spielen und Liedern)
  • Auszeichnungen (eine Auswahl):
  • „Tolle Tiere“:„intermedia-globe Gold-Award“ und „Grand-Award“ beim WorldMediaFestival 2017 in Hamburg
  • „Schmatzo – Kochen mit WOW“: „intermedia-globe Gold-Award“ beim WorldMediaFestival 2018 in Hamburg
  • „Knall genial“: „intermedia-globe Silver-Award“ beim WorldMediaFestival 2015 in Hamburg „Rockie Award“ beim BANFF World Media Festival 2015 in Kanada
  • „Remi Award Gold“ beim WorldFest Houston 2016
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