Ein Marktstand zeigt eine große Auswahl an Gemüse wie Paprika, Lauchzwiebeln, Yams und Kartoffeln mit handbeschriebenen Preisschildern. ORF
ORF
Eine ausgewogene, gesunde Ernährung gilt allgemein als wichtiger Baustein für körperliches Wohlbefinden. Weniger bekannt ist jedoch, wie entscheidend sie auch für das Gehirn ist. Tatsächlich stehen mentale Leistungsfähigkeit und psychisches Gleichgewicht in engem Zusammenhang mit dem, was wir täglich essen. Die Neurowissenschafterin Manuela Macedonia beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dieser Verbindung – der sogenannten Darm-Hirn-Achse. Ihre klare Überzeugung: Man kann sich im wahrsten Sinne des Wortes klug kochen.
Gestaltung: Veronika Brix

Buchtipp:

Koch dich klug
Dr. Manuela Macedonia
Edition A Verlag

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Rezepte:

Mammas Bolognese-Soße

Zutaten für 2 Personen:
6 EL Olivenöl
40 g Butter
250 g gemischtes Faschiertes / Hackfleisch (Rind- und Schweinefleisch)
1 kleine Karotte
2 kleine Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
3 Stängel Petersilie
400 g Tomatenpüree oder Pelati
1 Lorbeerblatt, zwei Gewürznelken
Salz und Pfeffer
wenn vorhanden eine Parmesanrinde
Zubereitung:
  1. Die Karotte, die Zwiebel, die Petersilie und den Knoblauch fein hacken.
  2. In einem Topf Olivenöl und Butter erhitzen und das feingehackte Gemüse hinzufügen.
  3. Bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten anschwitzen.
  4. Das Faschierte dazugeben und mit einem Holzlöffel zerkleinern.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Fleisch bei mittlerer Hitze durchbraten.
  6. Die Tomaten hinzufügen.
  7. Mit Salz und Pfeffer nachwürzen, Lorbeerblatt, Nelken und falls vorhanden eine Parmesanrinde hinzufügen.
  8. Auf kleiner Flamme etwa 1,5–2 Stunden kochen, dabei gelegentlich umrühren.
  9. Falls nötig, während des Kochens etwas Wasser hinzufügen.
Die Soße ist fertig, wenn sie gut eingekocht und eingedickt ist. Ist sie fertig, bildet sich an der Oberfläche ein Fettfilm.
Für einen intensiveren Geschmack lasse ich mein Ragù einige Stunden vor dem Servieren ruhen oder bereite die Soße am Vortag zu. Ich mache immer einen großen Topf, mit mindestens einem Kilo Fleisch. Dann friere ich sie portioniert ein. Wenn ich an manchen Tagen mit einem Bärenhunger heimkomme, werfe ich den gefrorenen Block Soße direkt in einen Topf mit zwei Löffeln Wasser und erwärme ihn langsam.
Eine dicke Bolognesesauce wird aus einer Pfanne über die Malloreddus in eine weiße Schüssel gegossen. ORF

Malloreddus

Zutaten für 2 Personen:
200 g Hartweizengrieß (semola di grano duro rimacinata)
100 ml lauwarmes Wasser
Zubereitung:
  1. Mehl auf die Arbeitsfläche sieben.
  2. Nach und nach das lauwarme Wasser zugeben und zu einem festen Teig kneten (ca. 10 Minuten), bis er glatt und elastisch ist.
  3. Den Teig 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  4. Den Teig in kleine Stücke teilen und zu Rollen (ca. 1 cm Durchmesser) formen.
  5. Von den Rollen kleine Stücke abschneiden.
  6. Mit geeignetem Brett formen.

Rohmilch-Frischkäse

Zutaten für einen Frischkäse (ca. 400 g):
1 Liter frische Rohmilch (Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch)
2 Löffel Naturjoghurt
7 Tropfen Lab (in der Apotheke erhältlich)
Benötigte Ausstattung:
  • Topf
  • Milchthermometer
  • Feinmaschiges Sieb oder Käsetuch, Käseformen sind natürlich ideal.
  • Schüssel
Ein bunter Salat aus Tomaten, Radicchio und Zwiebeln wird mit einem dunklen Öl beträufelt, oben liegt ein großer Rohmilch-Frischkäse. ORF
Zubereitung:
  1. Den Naturjoghurt in die Milch einrühren und gut vermischen.
  2. Das Gemisch in einem Topf langsam auf 32 °C erwärmen. Es geht sehr schnell, daher immer rühren und die Temperatur mit dem Thermometer kontrollieren. Nicht erhitzen, sonst sind die guten Milchsäurebakterien tot!
  3. Bei 32 °C das Lab in die Milch geben und sanft umrühren.
  4. Den Topf abdecken und bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen, bis sich eine feste Gallerte gebildet hat.
  5. Die Gallerte vorsichtig mit einem Messer in circa 2 cm große Würfel schneiden.
  6. Weitere 10 Minuten ruhen lassen.
  7. Die Masse vorsichtig mit einem Schöpflöffel in ein mit einem Käsetuch ausgelegtes Sieb oder in eine Käseform geben.
  8. Den Bruch über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen.
  9. Optional nach dem Abtropfen mit Salz und frischen Kräutern abschmecken

7. März 2026, 17.30 Uhr

Darmspiegelung - die richtige Vorbereitung ist entscheidend

Darmkrebs ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen – bei rechtzeitiger Diagnose ist diese Krebsart oft heilbar. Darmspiegelungen oder Koloskopien sind eines der wichtigsten Instrumente zur Früherkennung. Der Blick ins Darminnere ist aber nur dann effektiv, wenn man auch etwas erkennen kann. Befinden sich Speisereste oder Restverstuhlung im Darm, ist eine Diagnose – selbst mit modernen Instrumenten – oft unmöglich. Krebsvorstufen können so leichter übersehen werden. Wichtig ist, den Darm mit Abführmitteln und viel Flüssigkeit gründlich zu spülen. Eine gute Vorbereitung auf die Koloskopie kann lebensrettend sein.
In einem Behandlungsraum zeigt ein Arzt auf einem Laptop endoskopische Aufnahmen einer Darmspiegelung und erklärt diese. ORF
„Bewusst gesund“ hat deshalb den Fall einer Darmkrebspatientin in Linz aufgerollt. Sie hatte Glück im Unglück und will jetzt anderen mit ihren Erfahrungen helfen.
Gestaltung: Christian Kugler

Links:

7. März 2026, 17.30 Uhr

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Post-Zoster-Neuralgie

Die Gürtelrose ist eine schmerzhafte Viruserkrankung, die meist mit einem brennenden Hautausschlag einhergeht. Bei manchen Betroffenen bleiben die Beschwerden jedoch auch nach dem Abheilen der Hautveränderungen bestehen. Medizinerinnen und Mediziner sprechen dann von einer Post-Zoster-Neuralgie. Typisch sind anhaltende Nervenschmerzen, eine stark empfindliche Haut sowie intensiver Juckreiz. Alltägliche Dinge wie Waschen, im Bett Umdrehen oder eine Umarmung können unangenehm oder schmerzhaft sein.
Prof. Dr. Siegfried Meryn steht im Studio hinter einem Tisch mit Tablet, neben einer Grafik mit dem Titel „Post‑Zoster‑Neuralgie“ und einer Liste von Risikofaktoren. ORF
Wie die Schmerzen gelindert werden können, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

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7. März 2026, 17.30 Uhr

Studiogespräch: Gendergap bei medizinischen Behandlungen

In der Medizin sind Frauen immer noch benachteiligt – darauf macht „Bewusst gesund“ anlässlich des Weltfrauentages am 8. März wieder aufmerksam. Frauen leben zwar länger, aber laut MedUni Wien verbringen sie mehr Jahre in „schlechter Gesundheit“ als Männer. Aktuelle Studien zeigen: Frauen fühlen sich in Arztpraxen oft nicht genug ernst genommen, ihre Schmerzen werden statistisch gesehen häufiger „psychologisiert“, während Männer schnell Medikamente erhalten. Während Männer bei Krankheiten wie Diabetes schnell Klarheit haben, warten Frauen oft jahrelang auf die richtige Diagnose. Das Grundproblem: Viele Bereiche orientieren sich am männlichen Standard. In der Forschung fehlen nach wie vor ausreichend Daten zu Frauen. Weshalb dieser „Gender Data Gap“ lebensgefährliche Folgen hat, erklärt Alexandra Kautzky-Willer, Internistin und Leiterin der Gender Medicine Unit der MedUni Wien.
Im Studio spricht Alexandra Kautzky-Willer vor der Kamera, eingeblendet ist eine Bauchbinde mit ihrem Namen und der Bezeichnung „Gendermedizinerin & Internistin“. ORF
Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer
Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel
Universitätsklinik für Innere Medizin III
Währinger Gürtel 18-20, A-1090 Wien
E-Mail: alexandra.kautzky-willer@meduniwien.ac.at
Endokrinologie und Stoffwechsel | MedUni Wien
Eine Frau liegt auf einer Yogamatte in Rückenlage mit aufgestellten Beinen in einem ruhigen Raum mit Buddha‑Statuen im Hintergrund. ORF
7. März 2026, 17.30 Uhr

Somatisches Yoga - durch sanfte Bewegung den Körper wahrnehmen

ORF
Yogakurse sind in unseren Breiten vor allem bei Frauen beliebt. Dabei wurde Yoga ursprünglich in Indien von Männern für Männer entwickelt. Das erklärt auch, warum bei den Übungen oft Bewegungen speziell für den weiblichen Körper fehlen. Ein neuer Yoga-Stil, das sogenannte Somatische Yoga, versteht sich in gewisser Weise als weibliche Antwort auf die ursprünglich von Männern geprägte Yoga-Welt. Beim Somatischen Yoga geht es zudem weniger um perfekte Positionen als vielmehr um eine „Innenschau“, die zu mehr Achtsamkeit in Bezug auf den eigenen Körper führen soll.
Gestaltung: Stefanie Zupan

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ORF ON

„Bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
Alle Beiträge von „Bewusst gesund - Das Magazin“ (auch in Österreichischer Gebärdensprache) stehen nach der Ausstrahlung auf ORF ON zum Abruf zur Verfügung.

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ORF nachlese Februar 2026

Das Roemheld-Syndrom

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Haben Sie schon einmal vom Roemheld- Syndrom gehört? Dieser wenig bekannte Ausdruck beschreibt Symptome, die einer Herzerkrankung ähneln. Ausgelöst werden diese aber durch übermäßige Gasansammlungen im Darm. Betroffene klagen über Völlegefühl, einen unangenehmen Druck im Oberbauch oder sogar Herzrasen, Atemnot und Angstattacken.

Was unsere Anatomie damit zu tun hat

Oft wird das Roemheld- Syndrom, auch gastro-kardiales Syndrom genannt, zunächst nicht erkannt, weil es die typischen Symptome einer Herz-erkrankung aufweist, obwohl das Herz eigentlich gesund ist. Das hat etwas mit unserer Anatomie zu tun. Sehr vereinfacht kann man sich das so vorstellen: Wir haben hinter dem Brustbein die Speiseröhre laufen. Direkt unter dem Rippenbogen, vorne am Brustkorb das Zwerchfell und hinter der linken Brust das Herz. Durch die Nähe der Speiseröhre zum Herzen können in seltenen Fällen über reflektorische Mechanismen Herzrhythmusstörungen begünstigt werden.

Eine Irritation, die sich auf das Herz überträgt

Das Entscheidende geschieht, wenn man Gase oder Luft im Darm hat, und dadurch Druck- und Lageveränderungen im Brustraum entstehen, die Herzsymptome triggern können. Die Symptome sind dann plötzlich so, als hätte man Herzprobleme: Rhythmusstörungen, Extrasystolen, also Extra- Schläge, Kurzatmigkeit, ein Druckgefühl über dem Herzen, als hätte man eine Angina pectoris. Doch in Wahrheit ist der Auslöser das hochgedrückte Zwerchfell, und weil diese Irritation auf das Herz übertragen wird.

Die Diagnose

Wichtig ist, organische Herz-erkrankungen auszuschließen. Ihr Arzt des Vertrauens wird ein EKG oder eine Echokardiografie durchführen, um hier Klarheit zu bekommen und das Roemheld- Syndrom zu bestätigen.

Erfolgversprechende Maßnahmen

Was kann man nun gegen das bestätigte Syndrom und die damit verbundenen Beschwerden tun? Grundsätzlich braucht es hier keine Medikamente, sondern eher eine Ernährungsumstellung und Maßnahmen gegen die Ursachen der übermäßigen Gasbildung. Das Entscheidende ist, dass das Zwerchfell abgesenkt wird. Hat man diese Probleme etwa durch Übergewicht, kann eine Gewichtsreduktion helfen.
In puncto Ernährung sollte man blähende Lebensmittel, fettreiche Speisen oder kohlensäurehaltige Getränke vermeiden. Alles, was zur Gasbildung im Darm führen kann, hebt das Zwerchfell. Auch ein Zuviel, also übermäßiges Essen, kann die Beschwerden verschlechtern. Gut helfen können zudem verdauungsfördernde Tees wie Fenchel, Anis und Kümmel. Sie alle wirken entgasend und entspannend auf den Verdauungstrakt. Und auch Bewegung ist immer ein guter Tipp. Aber das Wichtigste ist, dass Sie sich keine Sorgen machen. Das Herz ist in dieser Situation gesund und Sie brauchen diesbezüglich keine Angst zu haben.

Download:

3. März 2026, 10.40 Uhr

Selten, aber gefährlich - Riesenzellarteriitis

Entfällt aufgrund der aktuellen Berichterstattung zu Angriffen auf den Iran
Riesenzellarteriitis ist eine chronische Entzündung der großen und mittelgroßen Arterien, die vor allem bei älteren Menschen, häufiger bei Frauen, auftritt. Sie gilt als seltene Erkrankung. In Österreich sind ca. 1.500 bis 1.900 Menschen betroffen. Riesenzellarteriitis kann akut starke Kopf- und Kieferschmerzen verursachen, bei unzureichender Behandlung kann es in weiterer Folge auch zu einem Schlaganfall und Sehverlust kommen. Die genaue Ursache für die Erkrankung ist bisher unbekannt, es wird jedoch angenommen, dass eine Fehlsteuerung des Immunsystems eine Rolle spielt. Diese führt zu einer Entzündung der Gefäßwände, die den Blutfluss beeinträchtigen – im Extremfall droht eine Blutunterversorgung.
In einem Behandlungszimmer führt eine Ärztin eine Ultraschalluntersuchung bei einer liegenden Patientin durch. ORF

Kontakt:

Universitätsklinikum St. Pölten
Dunant-Platz 1, 3100 Sankt Pölten
Innere Medizin 2 Ambulanz
Tel.: +43 (0)2742 9004-12420
E-Mail: rheumaambulanz@stpoelten.lknoe.at
3. März 2026, 10.40 Uhr

Studiogespräch: Pollenbelastung

Die Pollensaison steht vor der Tür. Für viele Allergiker:innen könnte diese heuer belastender sein als im Vorjahr: Der Pollenservice der MedUni Wien beobachtet zahlreiche blühbereite Kätzchen bei Frühblühern wie Hasel, Erle und Birke – ein Hinweis darauf, dass der Pollenflug stark ausfallen könnte. Nach einem eher schwachen Pollenjahr 2025 ist es wichtig, sich frühzeitig zu informieren und vorzubereiten. Die Wetterbedingungen spielen eine entscheidende Rolle für die Intensität und den Start der Saison. Schon bei milden Temperaturen ab etwa 5 °C können erste Pollen unterwegs sein.
Allergologe Fritz Horak steht im Studio im Rahmen eines Interviews. Sein Name und Beruf werden unten im Bild eingeblendet. ORF
Was das für Betroffene bedeutet, wie man sich bestmöglich schützt und welche Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen, erklärt Allergologe Prim. Dr. Fritz Horak.

Kontakt:

Prim. Priv.-Doz. Dr. Fritz Horak
Allergiezentrum Wien West
Hütteldorferstraße 46, 1150 Wien
Tel.: +43 (0)1 982 41 21
E-Mail: office@allergiezentrum.at
https://allergiezentrum.at

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Eine dichte, vertikale Pflanzenwand zeigt verschiedene grüne Blattpflanzen in einem Innenraum. ORF
3. März 2026, 10.40 Uhr

Zimmerpflanzen - die grüne Lunge für zu Hause

ORF
Sich die Natur in die Wohnung zu holen und an der Schönheit von Pflanzen zu erfreuen, das ist der häufigste Grund für die Anschaffung von Zimmerpflanzen. Jedoch nicht der einzige: Gummibaum, Wasserlilie und Co. tragen auch viel zu einem guten Raumklima bei. Sie wandeln CO2 in Sauerstoff um, sorgen für eine bessere Luftfeuchtigkeit und filtern Staub. Wie groß dieser Effekt ist und welche Pflanzen besonders gut für Innenräume geeignet sind, untersucht eine Forscherin an der TU Wien – von der einzelnen Topfpflanze bis zu begrünten Wänden.

Links:

3. März 2026, 10.40 Uhr

„Bewusst gesund“-Tipp: Vitamin D

Nebeliges Wetter und wenige Sonnenstunden – heuer zeigt sich der Winter vor allem im Osten Österreichs besonders grau. Ohne ausreichend Licht bildet unser Körper weniger Vitamin D – das so genannte „Sonnen-Vitamin“. Vitamin D unterstützt die Kalziumaufnahme und stärkt die Knochen. Ein Mangel kann das Osteoporose-Risiko erhöhen.
Im Studio gibt Prof. Dr. Siegfried Meryn Informationen zum Vitamin‑D‑Mangel mit Symptomen, die in einer Informationsgrafik links im Bild angeführt werden. ORF
Zwar gibt es Vitamin-D-Präparate als Nahrungsergänzung zu kaufen, die meisten davon sind jedoch sehr hoch dosiert, wie eine aktuelle Studie des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) und der deutschen Stiftung Warentest belegt. Auch eine Überdosierung kann Folgen haben. Welche das sind und wie viel Vitamin D der Körper tatsächlich braucht, erläutert Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Link:

3. März 2026, 10.40 Uhr

Gemeinsam unterwegs - Rikscha gegen Einsamkeit

Mobilität bedeutet Lebensqualität – doch im Alter geht sie für viele Menschen verloren. Die Initiative „Radeln ohne Alter“ setzt genau hier an und ermöglicht Seniorinnen und Senioren auf ungewöhnliche Weise mobil zu sein: Durch kostenlose Rikscha-Fahrten. Ehrenamtliche „Rikscha-Pilot:innen“ holen die Fahrgäste direkt von zu Hause ab und bringen sie sicher zu ihren Wunschzielen.
Zwei ältere Personen sitzen warm eingehüllt in überdachten Rikschas und werden im Freien in einer kleinstädtischen Umgebung spazieren gefahren. ORF
Ob zum Kaffee, zu Einkäufen, zu einem Verwandtenbesuch, oder einfach eine Runde durch den Ort – die Ausfahrten fördern zudem Kommunikation, Geselligkeit und Lebensfreude. Eine Studie bestätigt die positiven Effekte auf das psychische Wohlbefinden der Fahrgäste. So wird aus den Rikscha-Fahrten auch ein wirksames Mittel gegen Einsamkeit und soziale Isolation.

Links:

Warnung

Fake-Anzeigen im Umlauf

Derzeit ist auf Facebook und Instagram Werbung im Umlauf, in denen Dr. Christine Reiler und Prof. Siegfried Meryn Potenz- und Herzmittel propagieren. Diese sind Fake-Anzeigen!
ÖGS

„Bewusst gesund“ auch in Österreichischer Gebärdensprache

„Bewusst gesund“, das samstägliche ORF-Gesundheitsmagazin mit Dr. Christine Reiler um 17.30 Uhr in ORF 2 wird seit Jänner 2023 mit ÖGS über ORF 2 Europe (via Satellit und Kabel), ORF 2 SD (via simpliTV) sowie auf ORF ON via Live-Stream und Video-on-Demand angeboten. Gefördert von der Verwertungsgesellschaft Rundfunk.
Zudem stehen den gehörlosen und hörbehinderten Zuschauerinnen und Zuschauern im ORF TELETEXT auf Seite 777 sowie auf ORF ON Live-Untertitel zur Verfügung.
Auszeichnung

Silver Living-Award: Platz 2 für Silke Tabernik und „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“

Eine freudige Nachricht: Beim Silver Living-Award für 2022 hat Silke Tabernik mit dem „bewusst gesund“-Beitrag „Erzählcafés“ den 2. Platz gewonnen!
Silver Living-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi) Silver Living
„Silver Living“-Preisverleihung am 27. September 2023 mit Elisabeth Engstler, Silke Tabernik und Vera Led (Firma nobi)
Um dem Thema „Leben im Alter“ medial mehr Aufmerksamkeit zu schenken, kürt „Silver Living“ jährlich österreichische Journalistinnen und Journalist, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Das Preisgeld spendet sie der Organisation Harambee, die unter anderem eine neue Schule für Kinder kranker Eltern aufbaut.

Link:

Auszeichnung

Wiener Gesundheitspreis 2022: „bewusst gesund“-Beitrag „Stiegenfit“ ausgezeichnet

Steffi Zupan hat mit ihrem Beitrag „Stiegenfit - Tipps zur täglichen Bewegung“ einen Medienpreis im Rahmen des Wiener Gesundheitspreises 2022 zum Jahresschwerpunkt „Gesundheit und Sport/Bewegung“ gewonnen. Mit dem Projekt „Stiegenfit“ werden manche Stiegenhäuser in der Seestadt Aspern zu Turnhallen. Plakate mit Anleitungen zu alltagstauglichen Fitnessübungen sollen die Bewohner und besucher nicht nur animieren zu Fuß zu gehen, satt mit dem Lift zu fahren, sondern auch einfache Übungen zwischen den Stockwerken zu machen.
Medienpreis an „Bewusst gesund – Das Magazin“: Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie ORF/Kiwi TV/Tanja Schreiber
Steffi Zupan mit Sohn Arthur, und Miriam Hie
Gesendet wurde der Beitrag in „BEWUSST GESUND – das Magazin“ am 8.1.2022
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Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten Ö1 AmPuls, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
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Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird samstags um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
„bewusst gesund“-Präsentatorin ist Christine Reiler.
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien