Kreuzbandriss - Stabilität dank Spendersehne ORF
ORF
Das vordere Kreuzband im Knie ist besonders verletzungsanfällig; reißt es, dann kann das in der Folge dazu führen, dass das Kniegelenk instabil wird und zunehmend Schmerzen beim Gehen oder Laufen verursacht.
Doz. Dr. Gerald Gruber
LKH-Univ. Klinikum Graz für Orthopädie und Traumatologie
Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz
Tel.: +43 (0)316 385-0 
E-Mail: internet@klinikum-graz.at
www.klinikum-graz.at 
Im LKH-Univ.-Klinikum Graz helfen Chirurginnen und Chirurgen jenen, deren gerissenes Kreuzband wiederholt operiert werden muss, mit einer Spendersehne wieder auf die Sprünge. Der Vorteil der neuen Methode: Statt zweier Operationen, zwischen denen eine sechsmonatige Pause zur Regeneration der Knochensubstanz notwendig ist, reicht ein minimalinvasiver Eingriff aus; dabei wird die Achillessehne eines Spenders zum neuen Kreuzband umfunktioniert. Sofort nach dem Eingriff ist damit das Knie stabil und der Patient kann sofort mit der Physiotherapie beginnen, was auch den Heilungsprozess sehr beschleunigt.
Gestaltung: Denise Kracher
27. Mai 2017

Essstörung – auch Frauen mittleren Alters sind betroffen

Essstörungen sind eine Erscheinung konsumorientierter Gesellschaften; bis vor einiger Zeit war man der Meinung, dass davon ausschließlich junge Frauen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren betroffen sind; seit einiger Zeit sehen Fachleute, dass aber auch immer mehr ältere Frauen davon betroffen sein können. „bewusst gesund“ hat eine 59-jährige Frau getroffen, die unter einer sogenannten „Binge Eating“-Störung, also ständig wiederkehrenden Essanfällen, leidet.
Gestaltung: Steffi Hawlik

Kontaktadressen:

intakt Therapiezentrum für Menschen mit Essstörungen
Grundlgasse 5/8, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 22 88 770-0
Fax: +43 (0)1 22 88 770-20
E-Mail: office@intakt.at
www.intakt.at
Kepler Universitätsklinikum GmbH
Med Campus II.
Krankenhausstraße 7a, 4020 Linz
Tel.: +43 (0)5 7680 82 –0
www.kepleruniklinikum.at (Psychosomatik, Team)
Zeckenbiss – Borreliose als Gesundheitsrisiko ORF
27. Mai 2017

Zeckenbiss – Borreliose als Gesundheitsrisiko

ORF
Es ist Zeckensaison, das merkt man nicht nur am schönen Wetter, sondern auch an der jährlich wiederkehrenden Impfkampagne. Das Problem: Die kleinen, blutsaugenden Spinnentiere können neben FSME – also der Frühsommer-Meningoenzephalitis – eine ganze Reihe von Bakterien übertragen. Die gefährlichsten davon sind die Borrelien, die katastrophale Schäden anrichten können, wenn man sie nicht rechtzeitig bekämpft.
Gestaltung: Christian Kugler
Selbsthilfegruppe Borreliose
Rudolf Buchinger
Tel.: +43 (0)676 878 311 17
E-Mail: erfolgsbuch@aon.at
www.shg-borreliose.at

Linktipps:

27. Mai 2017

Tipp zum Thema Bewegung im Alter

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Bewegung im Alter: Was kann man sich zumuten?
"Bewusst gesund - Das Magazin": Ricarda Reinisch, Prof. Dr. Siegfried Meryn ORF/Günther Pichlkostner
Moderatorin und Sendungsverantwortliche Ricarda Reinisch mit Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn
ORF nachlese Mai 2017

Familiensache?

Gesundheitstipp von
Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn
Jeder von uns kennt wohl Menschen mit einer Krebserkrankung. In einigen Fällen häufen sie sich offenbar in Familien. Zufall oder tatsächlich genetische Veranlagung? Fest steht für Mediziner heute: Lediglich ein Prozent der Krebserkrankungen haben eine erbliche Ursache. Wenn Krebsarten gehäuft vorkommen, sind es überwiegend drei – Brust-, Eierstock- und Darmkrebs. Doch auch hier sind es nur rund fünf Prozent aller Fälle, die durch erbliche Veranlagung bedingt sind.
Findet sich nun die zugrundeliegende Veränderung im Erbmaterial von Mutter oder Vater, in Ei- oder Samenzellen, kann ein erhöhtes Krebsrisiko an die nächste Generation vererbt werden. Die Betonung liegt allerdings auf dem Wort Risiko. Denn eine Häufung von Krebs in Ihrer Familie bedeutet nicht automatisch, dass auch Sie an Krebs erkranken! Bei Verdacht auf familiären Brust- oder Eierstockkrebs besteht die Möglichkeit einer genetischen Testung.

Genetischer Krebstest

Dieser Test sagt jedoch nichts darüber aus, wann, an welcher Art oder ob überhaupt eine Krebserkrankung eintreten wird! Das Ergebnis kann lediglich auf ein erhöhtes Risiko hinweisen. So gilt auch umgekehrt, dass bei einem negativen Testergebnis zwar kein nachgewiesenes genetisches Risiko für eine Krebserkrankung besteht, aber nicht automatisch gesagt ist, dass jemand im Laufe seines Lebens nicht an Krebs erkranken kann.
Sinnvoll ist eine genetische Testung, wenn in Ihrer Familie folgende Kriterien erfüllt sind:
  • 2 Brustkrebsfälle vor dem 50. Lebensjahr
  • 3 Brustkrebsfälle vor dem 60. Lebensjahr
  • 1 Brustkrebsfall vor dem 35. Lebensjahr
  • 1 Brustkrebsfall vor dem 50. und 1 Eierstockkrebsfall jeglichen Alters
  • 2 Eierstockkrebsfälle jeglichen Alters
  • Männlicher und weiblicher Brustkrebs jeglichen Alters
Haben Sie in Ihrer Familie nahe Verwandte, die an Darmkrebs erkrankt waren/sind, sollten Sie unbedingt vor dem 50. Lebensjahr eine Darmspiegelung durchführen lassen. Sind/waren in Ihrer Familie zwei oder mehrere nahe Verwandte an Darmkrebs erkrankt, dann besteht auch hier die Möglichkeit einer genetischen Testung.

Tumormarker

Nicht zu verwechseln ist die genetische Austestung allerdings mit den sogenannten Tumormarkern. Dabei handelt es sich um Proteine oder andere Substanzen, die im Blut, Urin oder Gewebe des Menschen vorkommen – auch bei völlig gesunden Menschen. Eine erhöhte Konzentration dieser Werte kann auf das Vorhandensein eines Tumors hindeuten. Aber auch etwa Rauchen oder eine Entzündung können Marker verändern. Somit müssen die Ursachen der Veränderung erst vom behandelnden Arzt abgeklärt werden. Ein typisches Beispiel eines Tumormarkers ist der PSA-Wert, das prostataspezifische Antigen: Ein einzelner erhöhter Wert kann auf Prostatakrebs hindeuten, aber auch lediglich auf eine Prostataentzündung. Deshalb: Keine voreiligen Schlüsse ziehen!
Und selbst wenn mehrere Patienten in einer Familie an Krebs erkrankt sind, muss die Ursache nicht zwangsläufig eine allen gemeinsame Veränderung in der Erbinformation sein, die von einer Generation an die nächste weitergegeben wird. Ebenso denkbar sind gemeinsame Risikofaktoren, die sich aus dem Lebensstil in einer Familie ergeben. Dazu gehören etwa Ernährungsgewohnheiten oder der Umgang mit Nikotin und Alkohol. Sind die meisten Betroffenen erst in höherem Lebensalter erkrankt und kommen in einer Familie verschiedene Krebsarten vor, deutet dies eher darauf hin, dass die Erkrankungen spontan aufgetreten sind und erbliche Faktoren kaum eine Rolle spielen.

Download:

Multiple Sklerose – Medikamente und Bewegung lassen hoffen ORF
20. Mai 2017

Multiple Sklerose – Medikamente und Bewegung lassen hoffen

ORF
Noch vor einigen Jahrzehnten bedeutete die Diagnose „Multiple Sklerose“ fast immer irgendwann ein Leben im Rollstuhl. Es handelt sich dabei um eine bis heute unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems, die schleichend verläuft und zu körperlicher Behinderung führt. Neue Medikamente haben Ende des vergangenen Jahrtausends langsam eine Wende gebracht und heute können viele Patienten mit MS ein weitgehend normales Leben führen – und zwar dauerhaft. Viele bleiben mittlerweile über einen sehr langen Zeitraum aktiv und geben anderen Betroffenen Hoffnung.
Gestaltung: Christian Kugler

Kontakte:

Multiple Sklerose Gesellschaft Wien
Hernalser Hauptstraße 15-17 | 1170 Wien
Tel.: +43 (0)1 409 26 69
E-Mail: office@msges.at
www.msges.at/veranstaltungen/aktuelle-termine
Österreichische Multiple Sklerose Gesellschaft
AKH/ Währinger Gürtel 18-20
Postfach 19, 1097 Wien, Österreich
Tel.: +43 (0) 664 3686001
Erreichbarkeit Mo, Di, Do 9.00–14.00, Mi 9.00–16.00, Fr 9.00–12.00 Uhr
www.oemsg.at/kalender
Frauenlauf – Zwölf Wochen Training machen fit ORF
20. Mai 2017

Frauenlauf – Zwölf Wochen Training machen fit

ORF
Am 21. Mai ist es wieder so weit! Bereits zum 30. Mal findet im Wiener Prater der Österreichische Frauenlauf statt – die Highlights zeigt ORF eins um 19.45 Uhr. Diesmal gehen 35.000 Frauen und Mädchen an den Start. Und viele von ihnen haben zur Vorbereitung das spezielle Frauenlauf-Training „Fit in 12 Wochen“ mitgemacht, das bereits seit 21 Jahren an 50 Standorten in Österreich angeboten wird. „bewusst gesund“ war mit dabei.
Gestaltung: Sylvia Unterdorfer

Fit in 12 Wochen

Serviceliste:

Österreichischer Frauenlauf GmbH
Postfach 17, A-1006 Wien
Tel.: +43 (0)1 713 87 86 - 0
Fax.: +43 (0)1 713 87 86 - 16
E-Mail: office@oesterreichischer-frauenlauf.at
www.oesterreichischer-frauenlauf.at
Sportraumatologie und Überlastungsprobleme
Alser Straße 28, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)1 402 1000
E-Mail: office@sportordination.com
www.sportordination.at
20. Mai 2017

Transfette – so vermeiden Sie das Gefäßgift

In den meisten Backwaren, in Pommes frites oder Chips, aber auch in Keksen finden sich Transfette; sie entstehen hauptsächlich bei der industriellen Härtung von pflanzlichen Ölen und gelten als ungesund. Das hat sich zwar dank gesetzlicher Vorgaben grundlegend geändert, völlige Entwarnung kann trotzdem nicht gegeben werden. Denn einerseits können bei Importwaren, die nicht der strengen heimischen Regelung unterliegen, immer noch erhöhte Transfettwerte auftreten, wie Stichproben zeigen. Und außerdem können bei falschem Umgang mit Fett auch beim Kochen Transfettsäuren entstehen.
„bewusst gesund“ hat mit Fachleuten gesprochen, warum das so ist, und informiert, worauf man beim Einkaufen achten soll.
Gestaltung: Christian Kugler

Linktipps:

20. Mai 2017

Tipp zum Thema Gallensteine

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn beantwortet Fragen der Zuseherinnen und Zuseher zum Thema Gallensteine: Wann muss man operieren und wie sinnvoll ist eine Ernährungsumstellung?
ORF TVthek

„bewusst gesund“ sehen, wann und wo Sie wollen!

Alle Beiträge von „bewusst gesund - Das Magazin“ stehen nach der Ausstrahlung in der ORF-TVthek sieben Tage lang auf Abruf zur Verfügung.
So können Sie die Sendung - oder genau den Beitrag, der Sie interessiert - sehen, wann und wo Sie wollen: auf dem Computer, auf Ihrem internetfähigen Fernseher oder auf dem Smartphone.
ORF.at Network

Thema Gesundheit online

Im ORF.at Network bieten der Ö1 Radiodoktor, science.ORF.at und salzburg.ORF.at regelmäßig Informationen zum Thema Gesundheit an.
Kontakt

Ihr Draht zur Redaktion „bewusst gesund“

Das ORF-Gesundheitsmagazin „bewusst gesund“ wird jeden Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
Präsentation
Dr. Ricarda Reinisch
Anschrift:
ORF Redaktion „bewusst gesund“
1136 Wien